Hallo zusammen 
Ich möchte euch einmal meine Sicht der Dinge schildern. Vorweg möchte ich klarstellen, dass dies meine persönliche Sicht ist und wie ich künftig damit umgehen werde.
Auch ich habe drei Accounts, auch wenn ich zwei davon nur „geerbt“ habe. Einer ist der meiner kleinen Tochter, die irgendwann keine Lust mehr hatte, und der andere gehörte einem meiner besten Kumpel, der leider nicht mehr unter uns weilt. Das Ganze hat für mich also auch einen sentimentalen Hintergrund.
Bisher habe ich darauf geachtet, dass die beiden kleinen Accounts maximal Level 3 erreichen und nicht über 125 Mio FW kommen, um die Abstufung der Qualifikation beim Personal zu vermeiden. Das hat bislang ganz gut funktioniert, unter anderem durch Personalschulungen bis Q10 und gezielte BG-Käufe. Viel gemacht haben die beiden ohnehin nicht: ein bisschen Kohle, Kupfer, Glas und Kunststoff zu fairen Preisen geliefert.
Durch die KST (Konzernsteuer) werde ich die beiden Accounts nun allerdings umstellen. Beide werden zügig auf Level 5 gezogen. Mitarbeiter werden nicht mehr geschult, sodass sie langfristig wieder auf L1 landen. Dafür dürfen die beiden künftig etwas mehr leisten, was den großen AC deutlich entlasten wird. Wenn sie schon KST zahlen müssen, dann soll sich das auch lohnen 
Außerdem werden die beiden mehr Geschäfte bekommen, damit sie vernünftige Gewinne einfahren können. Wenn schon zahlen, dann richtig 
Im großen AC habe ich genug Kapazitäten, um alle drei gut zu versorgen.
So reagiere ich also auf die KST: weniger grummeln, mehr anpassen, um die Situation für mich sinnvoller zu gestalten.
Kommen wir zu dem, was diese Steuer auslöst bzw. ausgelöst hat 
Es ist einfach so, das die legale Spielweise eines Spielers, der das System dafür ausnutzt seinen maximalen Gewinn auszuschöpfen, nun alle Multis dafür bezahlen lässt.
Und nein, es geht dabei nicht um einen einzelnen Account. Da gibt es einige, die hart an der Grenze operieren.
Getroffen werden jetzt auch kleinere multi Firmen, wo es die meisten eher nur im kleinen Rahmen nutzen und mit Sicherheit viel härter getroffen werden.
Leider ist das die Konsequenz. Wenn man so eine Regelung einführt, sitzen am Ende alle im selben Boot. Man kann nicht versuchen, gezielt 11 Leute herauszufiltern und 19 andere zu verschonen. Die genannten Zahlen sind natürlich nur Beispiele zur Veranschaulichung.
Betroffen sind dadurch auch Sitter, die häufig untereinander Ware gehandelt haben. Das sind meist Ingame-Freundschaften, die sich über die Zeit entwickelt haben. Ebenso Partnerschaften, die im gleichen Haushalt leben und sich gegenseitig unterstützt haben. Wohlgemerkt: In diesen Fällen wurde in der Regel zu fairen Preisen miteinander gehandelt.
Das, was wir jetzt sehen, ist sozusagen der erste Entwurf. Es wird sicher noch die eine oder andere Anpassung geben. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag gebaut …