Mehrwertsteuer anhand des Faktors
Nur mal so als ganz kleines Beispiel. Vor meinem Umbau habe ich nur Getränke, Fisch, Obst&Gemüse und Fleisch gemacht. Damit habe ich meinen durchschnittlichen Lohn extrem weit unten gehabt. Zudem hatte ich fast nur Hilfsarbeiter benötigt.
Mein 500g Schweinefleisch hatte ich für 3,99€ im Regal stehen und habe am Tag ca. 350.000 Packungen verkauft. Mein PP lag aber gut unter 2€, da ich in der Fabrik die Tiere geschlachtet und verpackt habe, sowie den Kunststoff hergestellt habe. Also extrem kostensparend.
Unterm Strich das Aldi Prinzip, über die Masse wird viel Geld verdient. Das funktioniert aber in erster Linie nur wenn man entsprechend große Produktionmengen und die entsprechend Geschäfte betreibt.
Ich könnte z.b. jeglichen Überschuss mit gutem Gewinn verramschen und habe trotzdem ca. 12 Millionen Gewinn am Tag gehabt.
Jetzt das genaue Gegenteil, durschnittlicher Lohn 181€ und ein Tages Gewinn von ca. 70 Millionen, nur kann ich jetzt nichts mehr ohne Verlust verramschen. Viele Sachen die ich gerne machen würde kann ich nicht machen, weil ich sonst Preise aufrufen müsste wo ich nichts mehr verkaufen könnte.
Was ich damit aufzeigen möchte, daß es mit der vermeintlich einfachen Lösung der "Mehrwertsteuer" eben nicht getan ist, da der der viel Verdient auch so schon mehr zu bezahlen hat. Also auf eine andere Weise gerecht!
Überschüsse landen auf dem GM, der Markt wird geflutet mit billigen Endprodukten. Jeder kauft es um es mit Gewinn zu verkaufen und bleibt drauf sitzen weil die Märkte zu voll sind. Also senkt jeder die Preise und betreibt DUMPING, kann er aber nicht weil er ja die hohe Steuerlast hat. Also Spielspass noch mehr im Arsch. Das wäre also das Ziel!
Also so lassen wie es ist und einfach auf andere Produkte ausweichen.
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eXit - Das autark geführte Traditionsunternehmen
Ich als kleiner Spieler fand Konkurrenz die Dumpingpreise eingestellt hat eigentlich noch nie wirklich stoehrend. Und zwar aus folgendem Grund:
Fall 1: Angenommen der Anbeiter mit Dumpingpreisen ist mehr oder minder der einzige Konkurrent:
Dann kann ich als kleiner mit einer maessigen Preissenkung meinen Marktanteil erheblich erhoehen. Der Konkurren tkoennte z.B. Faktor 90 haben, plus die 10 der Lokalen Haendler macht 100 gegen die ich antreten muss. Mit eigenem Faktor 10 haette ich 10/110 = 9% Anteil. Senke ich den Preis soweit, dass ich Faktor 20 hinbekomme 20/120 = 16,6%, d.h. ich habe meinen Absatz fast verdoppelt da die Konkurrenz insgesamt nicht gross ist.
Fall 2: Angenommen der Anbeiter mit Dumpingpreisen ist nur einer von vielen. Dann spielt es fuer mich keine wirkliche Rolle, da ein Anbieter mit Faktor 90 fuer mich die gleichen Auswirkungen hat als drei Anbeiter mit Faktor 30. Ob ich jetzt gegen einen Faktor von 300 oder 350 antreten muss macht keinen grossen unterschied mehr. Beispiel mit Faktor 20: 20/320 = 6% , fuegen wir einen Konkurrenten mit Faktor 90 Dumpingpreis hinzu: 20/410 = 4,8% D.h. der Dumper hat mich gerade mal 1% Marktanteil gekostet, das reisst mich jetzt nicht vom Hocker...
Natuerlich gibt es noch alle Facetten zwischen den beiden Extremfaellen. Ich sehe aber in beiden Faellen kein Problem fuer mich, da ich im einen Fall sehr einfach Marktanteil abreifen kann ohne gross Marge zu verlieren. Im anderen Fall spielt der Dumper in Anbetracht der Gesamtkonkurrenz einfach keine Rolle. Kurz gesagt, wenn man die hohe Zahl sieht denkt man zuerst, dass diese einen stark beeinflusst, aber in der Realitaet ist das nicht wirklich der Fall.
Und wie mancher Vorposter schon angemerkt hat: Sollte man wirklich keinen Gewinn mehr machen, dann ist es Zeit auf andere Produkte umzuschwenken. P&T ist schliesslich eine WiSim und wer sich der Marktlage nicht anpassen kann oder will, der muss die Konsequenzen tragen