Einfach mal Quatschen

Cain
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Beitrag von Cain »

Einen Guten rutsch und viel Profit allen Managern des Schottertales
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Morgenstern
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Beitrag von Morgenstern »

Guten Rosch, Ihr Lieben!
LKW legen Eier. Und Pilzi hat am Frosch gelutscht.
Aristeo Vario

Beitrag von Aristeo Vario »


(Hahaha, wenn Du den Paten in Dir hast, dann verlobe Dich doch selbst. Und zwar mit mir. Da bist Du garantiert dabei. xD )
Mi scusi, signora. Aber Ihr Ehegatte würde das sicherlich nicht gerne sehen ... oder doch?


lach, ich weiß ja auch nicht was es mit dem jugendlichen "einen drauf machen" an sich hat, ich bin zwar Mitte der 20er Jahre, aber ich bin überhaupt nicht der Typ für sowas. Stellenweise kenne ich nur Erzählungen oder Schnipsel von Gesprächen wo es dann immer hieß, dass man dem Alkohol nicht gaaaanz abgeneigt war und andere Wilde Sachen am laufen hatte. Ich war nie feiern und hab das auch überhaupt nicht gerne.


Das "Sich schick machen, was Schönes essen, bisschen tanzen" klingt eben für mich nicht nach etwas, was die Jugend von heute so macht (ja gut außer das sich schick machen, wobei das relativ ist bei so manchem Mädel). Klingt halt eher erwachsener, gediegener? Ich weiß auch nicht ... Da hab ich aber auch was angeschnitten
Morgenstern
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Registriert: Sa 12. Aug 2017, 11:16

Beitrag von Morgenstern »


Mein RL-Gemahl hat nichts gegen eine virtuelle Hochzeit. Er ist ja mein Liebster. Ihr könntet mein Zweitliebster sein. Allerdings spielt Ihr nicht mehr PandT. Ich würde wohl keinen heiraten wollen, der nicht im Spiel aktiv ist.


Keine Ahnung, was die machen. Tanzen werden sie wohl? Wenn auch nicht auf die Tanzschul-Art. Hm... so doll interessiert es mich auch wieder nicht. Zum Glück habe ich keine Kinder.
LKW legen Eier. Und Pilzi hat am Frosch gelutscht.
Aristeo Vario

Beitrag von Aristeo Vario »


Interessante.


Zum Glück habe ich keine Kinder.
Ui, ein Satz, den man unglaublich selten hört.
Das Erinnert mich an eine Diskussion (na ja es waren Kommentare in den sozialen Medien) wo das auch mal zu Sprache gekommen ist. Dabei ging es speziell darum, dass man von Paaren mit Kindern oft zu hören bekommt, sofern man keine eigenen mag, wie schlimm das doch sei und dass quasi versucht wird einen zu überreden oder diese tollen Phrasen a la "Wenn erstmal der richtige Partner kommt ..." oder "Das ändert sich mit der Zeit noch, Ich wollte damals auch keine und jetzt ..." oder auch "Kinder sind doch do etwas tolles/schönes/erfüllendes." . Ist manchmal nicht schön, wenn man so "angemacht" wird, nur weil man keine Kinder mag und viele haben das schon erlebt. Als ob man ohne kinder nicht glücklich sein könne oder zwanghaft zur Familie dazugehören (müssen). Oder man wird direkt als kinderunfreundlich oder so betitelt.
Ich meine, ich will auch keine Kinder, weder jetzt noch in Zukunft. Ich bin kein Typ dafür, ich kann eben nicht gut mit diesen, aber das heißt nicht, dass ich nicht glücklich sein kann oder dergleichen.
Aristeo Vario

Beitrag von Aristeo Vario »

Ach bevor ich es vergesse, habe doch viel zu tun im Augenblick, möchte ich noch ein schönes neues Jahr wünschen
Morgenstern
Beiträge: 1617
Registriert: Sa 12. Aug 2017, 11:16

Beitrag von Morgenstern »


Ich wünsche Dir auch ein frohes Neues Jahr.


Und zu der anderen Sache, hihi, jaaa... Da kommen mir doch gleich so frevelhafte Gedanken, dass die ihre Lebensentscheidung selbst rechtfertigen müssen, weil sie das brauchen. Oder glaubst Du, dass sie sooo glücklich sind, dass sie ihr Glück mit Dir oder mir teilen wollen und uns wünschen, wir hätten das gleiche Glück wie sie? Irgendwie glaube ich das nicht. Ja, ich kenne auch das Gefühl, missioniert zu werden. Außerdem sind mir auch Männer (im Chat) begegnet, die zu mir sagten, Morgi, Du wärest die tollste Mutter von allen. Bei denen dachte ich, die wollten mich trösten. Warum auch immer.


Ich wäre natürlich die beschissenste Mutter des Universums, weil ich niemanden lieben könnte, der schreit, wenn ich schlafen will. Oder meine Sachen kaputt macht, weil er gerade Lust dazu hat. Ok, meinen Lieblingsneffen mag ich trotzdem irgendwie, aber der war ja auch nur temporär in meiner Gegenwart.


Haha, mir gegenüber hat man sogar wegen der Rente argumentiert. Und natürlich, es wäre egoistisch, keine Kinder zu haben. Ja, mag sein. Den ersten hab ich gefragt, ob er etwa sein Kind wegen der Rente bekommen hat. Die zweite hab ich gefragt, ob sie aus altruistischen Gründen ein Kind haben wollte. Ich meine, wenn man ein Kind will, das ist doch auch aus Ich-Gründen? Weil man eben meint, man ist glücklicher, wenn man das hat.


Und ich bin eben glücklicher, weil ich keines habe. Und Du auch. Und ob die, die welche haben, glücklich sind? Dann könnten sie es ja wohl sein und ein NEIN als NEIN verstehen, statt andere zu missionieren für den Lebensweg, den sie sich ausgesucht haben. Ich sag ja auch zu niemandem, wie konntest Du bloß ein Kind bekommen? Weil ich für mein Glück keine Rechtfertigung brauche.
LKW legen Eier. Und Pilzi hat am Frosch gelutscht.
Aristeo Vario

Beitrag von Aristeo Vario »


Ja es macht schon einen erheblichen Unterschied, ob man ein Kind wirklich tagtäglich bei sich hat oder nur temporär. Ich mag meinen Neffen auch sehr gerne,aber selber ein Kind ist eben nichts für mich. Ich bin immer so unbeholfen bei Kindern und wenn ich mir vorstelle, wenn die dann mal anfangen zu schreien ... ne ne das ist nichts für mich.


Was wegen der Rente hat man mal argumentiert? Und als nächstes dann Steuervergünstigungen oder wie. Erinnert mich irgendwie an den Wirtschaftsunterricht damals ^^. Ja da habt Ihr recht, selbst die Entscheidung für ein Kind ist/kann aus Ich-Gründen geschehen. Daher finde ich es immer so unpassend, wenn dann der Vorwurf kommt, man sei egoistisch.


Generell vermisse ich den Anstand in unserer jetzigen Debatten- / Diskussionskultur. Oft wenn ich so Diskussionen verfolge, erlebe ich es oft (naja lese es so mit), dass man ganz schnell für seine Entscheidung, die man ganz persönlich getroffen hat entweder als reiner Egoist hingestellt wird oder anderweitig persönlich angegangen und beleidigt wird. Warum fällt es so vielen schwer, die persönliche Entscheidung des anderes zu akzeptieren und zu respektieren. Genau das verstehe ich auch nicht, ich versuche andere ja auch nicht zu missionieren und mache ein großes Theater darum, wie andere zu leben haben.


Ebenso schlimm wie diese Diskussion zu Kinder wollen war auch das Thema Organspende. Ganz schnell wurde man in irgendeine Schublade gesteckt oder Ecke gestellt und dazu noch persönlich angegangen, nur weil man meinte nicht akzeptieren zu können, dass andere Menschen andere Meinungen haben. Da werden zum Teil Keulen geschwungen wo man sich denkt: Geht's noch? Zum Teil sind diese so abstrus, dass man sich fragen muss, gehen diese Leute so mit all den Menschen in Ihrem Umfeld um oder nur im Netzt dank Anonymität und hat man im Vorfeld mal nachgedacht?
Stellenweise widerspricht man sich selbst sogar! Da kommen dann Menschen daher die einem die Predigt von Verständnis und Respekt sowie Toleranz predigen, aber dann selber keinen deut besser sind, z.B. so intolerant, dass man die Meinung anderer direkt mit einer persönlichen Beleidigung oder Angehensweise "kontern" muss. Was man da zum Teil liest ist erschreckend.
Morgenstern
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Registriert: Sa 12. Aug 2017, 11:16

Beitrag von Morgenstern »


Das alles ist ein weites Feld, Signore.


Was Babies betrifft, hätte ich meine Mutter gefragt. Mir haben ihre Ansichten gut gefallen, sie erschienen mir logisch und vernünftig. Bei einigen Frauen meiner Generation habe ich den Eindruck erhalten, dass sie sich viel zuviel Stress machen, weil sie grundsätzlich fast alles anders machen wollen als ihre Mütter und zu viele Ratgeber lesen, von denen jeder was anderes sagt. Deshalb haben sich einige ganz schöne kleine Tyrannen herangezogen. Aber Kleinkinder, Schulkinder oder gar Teenager? Hier in meinem Zuhause? Nein, danke, wirklich nicht. Ja, schade um meine tollen Gene, aber man kann nicht alles haben.


Ja, es gibt im Netz viele, die die dünne Tünche des Anstandes schnell verlieren. Und es gibt beliebte Keulen, die früher oder später geschwungen werden, egal, um welches Thema es sich handelt. Unter anderem besonders beliebt ist die Nazi-Keule. Ich habe im Internet mal den Spruch gelesen, wer die in einer Diskussion als erster herausholt, hat schon verloren. Fand ich lustig. Ich meine, im RL wird man sich nicht so benehmen. Erstens hat man normalerweise öfter mit den Leuten zu tun, zweitens sieht man sie vor sich, und es ist nicht nur ein anonymes Wesen, das irgendwoanders an einer Tasta sitzt.


Und man kennt den Menschen aus dem Internet ja nicht aus seinem Leben. Das eine kontroverse Thema bedeutet in der Internetdiskussion gerade 100 % von allem. Im RL wird man sich sagen, ja ok, was das Thema Organspende betrifft, finde ich seine Meinung total bescheuert, aber wie oft hat er mich schon getröstet, was hatten wir für schöne Abende mit leckerem Essen oder einem lustigen Spiel, und wie oft haben wir auf der Tanzfläche Spaß gehabt? Und hey, was soll's, der Typ ist über 60, er wird hoffentlich 100, und dann braucht kein Mensch mehr seine Organe, weil er sie für sein eigenes Leben gebraucht hat, und jetzt sind sie sowieso hinüber.


Ich habe noch nie eine Diskussion über Organspende miterlebt. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso jemand das partout nicht will, aber es ist Privatsache, und vielleicht hat man Angst, dass Ärzte einen nicht so gut behandeln, wie sie könnten, weil das Organ anderweitig gebraucht wird? Es gibt da ja eine schockierende Filmszene von Monthy Python.


Ich bin aber auch in einigen Dingen intolerant. Es gibt Dinge, die sind für mich einfach Fakten, und wer die nicht anerkennt, also, das, was ich für richtig halte, den werde ich nicht wüst beschimpfen, aber ich werde für mich denken, dass ich denjenigen bescheuert finde und er wohl nie zu meinen besten Freunden gehören wird. Ganz schlimm ist es, wenn es um Schwule geht. Es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die meinen, das sei eine Krankheit oder eine Behinderung oder ein anerworbenes Merkmal, keine Ahnung, starke Mutter, schwacher Vater, oder ein Erwachsener hat einen "verführt", und jetzt ist man auch schwul. Für mich ist es ein Fakt, dass es in den Genen liegt, ob man homo- oder heterosexuell ist, und es ist keine Behinderung und nichts böses. Und normalerweise wird z. B. ein schwuler Lehrer genausowenig kleine Jungs aus seiner Klasse verführen oder gar zu etwas zwingen wie eine heterosexuelle Lehrerin.
LKW legen Eier. Und Pilzi hat am Frosch gelutscht.
Aristeo Vario

Beitrag von Aristeo Vario »


Wahrlich ein großes weites Feld, in der Tat. Da könnte man stundenlang darüber diskutieren.


Jetzt wo es erwähnt wird, ja diesen Eindruck hat man tatsächlich, auch heute noch. Viele machen sich einen überaus schlimmen Stress und flüchten in irgendwelche Bücher, wo man am Ende nur eigentlich noch verwirrter und stressiger ist als zuvor. Eben, Ihr habt es gesagt, diverse unterschiedliche Meinungen zu finden sind.
Wenn ich mir so die Generationen anschaue, finde ich wird es bezüglich Kinder eigentlich immer schlimmer. Wie meine Sorellina oft berichtete, fangen schon Kinder der 4. oder 5. Klasse Sitten an, die so gar nicht gehen und eigentlich eher für höhere Stufen typisch waren. Und oft ändert sich ja nicht wirklich etwas und wenn man dann noch bedenkt, die ganzen "Lebensstationen" wie Schule, Freunde, erste Liebe, erste Kriese, etc. ... das würde ich nicht durchstehen, dafür bin ich nicht gemacht. Ich habe dafür einfach keine Nerven. Auch daher die Entscheidung gegen eigene Kinder.


Eigentlich interessiere ich mich immer wieder mal für Diskussionen, weil ich immer noch annehme, dass man in einer Diskussion die verschiedensten Argumente bekommt und so über ein Thema diverse Blickwinkel findet, die vorher verborgen waren. Nur muss man einfach feststellen, dass die meisten Argumente entweder der Kategorie "Persönlicher Angriff" oder auch "von sich auf andere schließen". Auch beliebt "die Welt ist schwarz-weiß" d.h. immer diese Argumente die auf das Extreme hinweisen, was noch nicht einmal so der Fall sein muss. Wie hieß es da zum Thema Ehe-für-Alle "Ja wenn wir das jetzt erlauben, dann wird es nicht lange dauern, da heiratet man dann sein Haustier oder andere Dinge". Da kann man sich nur den Kopf am Schreibtisch stoßen. Ganz schlimm ist ja die Mentalität "Wenn du nicht FÜR MICH bist, bist du GEGEN MICH".


Die Diskussion zur Organspende (angestoßen wegen diesem einen Entwurf des Ministers) hatte ich auch nur am Rande etwas mitverfolgt. Leider musste man dann ganz schnell feststellen, dass eine ordentliche Diskussion überhaupt nicht möglich zu sein scheint (kann man auch gerne auf andere Diskussionen übertragen, da ist es auch leider so). Ich z.B. besitze einen Organspendeausweis und habe mich dafür entschieden nicht zu spenden. Ist jedem seine eigene Entscheidung. Nachdem ich mich mal mit der Materie beschäftigt hatte und wie es praktiziert wird, fiel eben diese Entscheidung. Praktische Fakten sprechen prinzipiell nicht dagegen, aber viele vergessen oft, dass man eine Entscheidung ja meist nicht nur auf Grundlage der Fakten fällt, sondern auch ganz persönliche Dinge mit einfließen. In meinem Fall eben etwas "spirituellere" (wenn man das so sagen kann). Und was bekommt man dann zu lesen bei Personen, die auch diese Entscheidung (Nicht-Spende) getroffen haben? Direkt mal die "Egoisten-Keule". Oder auch gerne "Ja dann sollst du auch keines bekommen, wenn du mal eines brauchst." Es ist doch jedem sein Bier, ob und ob nicht gespendet wird, warum muss man gleich so ausfallend persönlich werden?


Klar, ich denke jeder hat so seine Dinge, wo er/sie persönlich sagt "Das ist für mich intolerant". Aber dann muss man eben auch (wie in unser beider Fall) ja nicht gleich neine Keule geschwungen werden oder man beleidigend sein. Wie sagte ein Freund mal "Du sollst ja nu seine Meinung zur Kenntnis nehmen und akzeptieren, dass sie anders ist. Du musst denjenigen/diejenige ja nicht direkt Heiraten oder auf "Neue-Beste-Freunde machen".


Ganz schlimm ist es, wenn es um Schwule geht. Es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die meinen, das sei eine Krankheit oder eine Behinderung oder ein anerworbenes Merkmal, keine Ahnung, starke Mutter, schwacher Vater, oder ein Erwachsener hat einen "verführt", und jetzt ist man auch schwul. Für mich ist es ein Fakt, dass es in den Genen liegt, ob man homo- oder heterosexuell ist, und es ist keine Behinderung und nichts böses. Und normalerweise wird z. B. ein schwuler Lehrer genausowenig kleine Jungs aus seiner Klasse verführen oder gar zu etwas zwingen wie eine heterosexuelle Lehrerin.
Darf ich mich dazu im nächsten Beitrag äußern, nicht dass ich einen Roman schreibe Ist jetzt schon viel zu lesen und ich will niemanden der anderen, die stillen Leser hier, überordern. Aber kurz und knapp finde ich es bei diesem Thema auch ganz schlimm.
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