Faktorbegrenzung
Faktorbegrenzung
Es ist mir und auch vielen anderen ein Dorn im Auge das man kaum mehr Ware los kriegt wenn man nicht mit einem Faktor von teilweise 70 verkauft. Es geht nur noch um Masse die man los werden muss.
Meine Idee wäre das man beispielsweise Faktor 50 als Maximum einstellt. Ab dann kann man noch so tief mit dem Preis gehen, aber der Faktor bleibt bei 50 und wird nicht noch höher. Preisgestaltung bleibt damit also weiterhin frei, macht eben nur wenig Sinn auf Tiefstpreise zu gehen wenn man schon Faktor 50 hat.
Das würde doch das Problem langfristig gar nicht beheben. Dann verkaufen eben alle mit Faktor 50. Und dann? Die Konkurrenz würde ja dann fast uninteressant werden.
Für solche "Probleme" müsste meiner Meinung nach eine komplett andere Mechanik des Verkaufs her. Und zwar eine, die auch die ganzen anderen Dinge betrachtet, z.B. dass Produkte mit weniger Qualität und Ruf sowohl für Verkäufer als auch für Produzenten völlig uninteressant sind, da bereits Produkte mit Höchstwerten zum Lokalo-Preis verkauft werden, so dass alles andere dazwischen logischerweise keine Abnehmer finden würde. Die Preisgestaltung der Spieler ist hier also so ziemlich dafür verantwortlich, dass es so läuft wie es läuft.
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Ossi Osbourne
- Beiträge: 657
- Registriert: So 14. Jan 2018, 12:09
Das kann man sehen wie man will. Als neuer ist es teilweise schwer hier Fuß zu fassen. Wenn man da nicht einen findet, der einem günstig Ware liefert mit guten Werten dauert es erheblich länger sich vernünftig was aufzubauen. Und als Produzent ist es mittlerweile schon fast unmöglich wenn man nicht genügen Geduld mit bringt.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht, sollte nicht den Kopf hängen lassen
Behandele jedes Problem wie es ein Hund tun würde: Wenn du es nicht essen oder damit spielen kannst, dann pinkle drauf und geh weiter.
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Morgenstern
- Beiträge: 1617
- Registriert: Sa 12. Aug 2017, 11:16
Das ist ein komplexes Thema. Ich habe unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Wenn es z. B. um Weintrauben geht: Ich hatte Konkurrenz in meinem Einzugsbereich, der die mit Faktor 70+ verkauft hat. Und es ist so, und jetzt wird es kompliziert. Ich schreibe ganz langsam, bitte lest auch ganz langsam.
Wenn ich, und nur ich, 500 g Weintrauben habe, verkaufe ich gar nicht mehr als mit Faktor 46+. So ist meine Erfahrung, ich kann das aber auch geträumt haben bzw., es hat mir nur mein Bauch gesagt. Glaub ich aber nicht.
Weil die Konkurrenz aber groß war, hat der Kollege mit seinem Faktor 70+ mir und allen anderen Kunden weggenommen. Er hatte vom Verdienst her nix davon und hat damit nur die anderen ausgebremst.
Andere Erfahrungen habe ich mit den Level-2-Waren gemacht, die fast von Anfang an verkorkst waren, weil die Bedarfszahlen nachträglich herabgesetzt worden sind. Die fangen ab 70+ erst richtig an zu drehen. Das gilt NICHT für Waren des Zooladens, weil die erst nachträglich erschaffen worden sind, aber für Spielwaren und Sportartikel. Das ist ein Problem aus dem Sommer 2012, und ich halte das immer noch für hausgemacht, weil ein Spieler, nämlich Chaos, einen sehr großen Vorsprung hatte. Das ist zum Glück kein Problem der Anfänger.
Einem Spieler, der zu viele 500 g Weintrauben oder sonst eine Level-0-Ware proddet, würde ich von einem Preiskampf abraten. Wenn ich mehr prodde, als ich verkaufen kann, mache ich was anderes. Ist jedermanns eigene Angelegenheit, und wenn jemand unbedingt um jeden Preis bei einem Produkt Marktführerin werden will, müssen miese Preise in Kauf genommen werden. Ich bin nirgends Marktführerin, glaub ich. Ich mache, was ich brauche und die Kundschaft will, wenn es reicht, mache ich was anderes. Natürlich was, was passt, nicht Schuhe statt Fisch, sondern mehr Austern als Krabben oder mehr Forellen als Kaviar.
In der Nullerfabrik Parfüm statt Chips war eine sehr gute Idee, da gab es in Reibach auch eine - verzeiht mir bitte den Ausdruck - Dreckschleuder, die meinte, man muss Chips mit Faktor 70+ 'raushauen. Da mach ich nicht mit, keine Lust, und mein Parfüm erfreut sogar noch einen Mitspieler.
LKW legen Eier. Und Pilzi hat am Frosch gelutscht.
Hallo,
ich denke eine Faktorbegrenzung würde nichts bringen, da dann halt die "meisten"? auf 50 gehen würden.
Also als Anfänger, kann ich sagen, das es eigentlich nicht zu schwierig ist hier einzusteigen.
Ich handhabe es so, das ich in meinen Verkaufsstellen in im Faktorbereich von 12-20 mich einreihe.
Vom Gewinn her kann ich mich jetzt nicht beschweren. Es ist im angenehmen Tempo, so das man nicht zu schnell wachsen kann.
Nach ca. 1 Monat Spielzeit habe ich 5 Gebäude (Blumenladen, Drogerie, Fabrik, Labor, Werbeagentur) und 10 Mittlere LKW´s.
Im Endeffekt habe ich mich an die Tipps aus dem Wiki gehalten für den Anfang. Also erst ein Geschäft (Blumenladen war meine Wahl), dann kamen die Fabrik, das Labor und die Werbeagentur (aufgrund der Aufgaben) und zuletzt die Drogerie.
Jetzt sammle ich erstmal Baugenehmigungen, da ich mir das demnächst wohl leisten kann, eine eigene Produktion mit teilweise eigenen Rohstoffen zu erstellen. Ist aber noch hauptsächlich in der Planung.
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mastermuffin
- Beiträge: 7
- Registriert: Di 4. Mär 2025, 04:05
"Vertrauensfrage der Bürger in Produkte" aka Kampf gegen die Billigwaren aus China
Ich habe gemerkt, dass ein wichtiger Aspekt des Einkaufverhaltens der Bürger fehlt, wodurch Faktoren von 60+ von vielen keine Probleme darstellen um profitabel zu verkaufen.
Der normale Bürger fragt nämlich auch nach der Herkunft/Reinheit etc seines Produkts
Bspw
Drogerie: "Wurden Tierversuche gemacht"?" -> Daher günstiger als Konkurrenz
Kiosk: "Wurde vergammelter Tabak verwendet wenn die Zigaretten nur 3 statt 6-7 Euro kosten wie bei der Konkurrenz?"
Von ebenjenen Beispielen könnte ich hunderte nennen. Qualität der Ware, Herkunft usw sind einfach wichtig (bis zu einem gewissen Maß)
Aus diesem Grund sollte der Faktor auch davon beeinflusst werden mit dem sogenannten "Trustfaktor"
Nur wenn man "branchenübliche" Preise aufruft ist dieser bei 1 (zb Zigaretten für 6-7 Euro), weicht man zu sehr davon ab (zb 3 Euro) haben die Menschen kein Vertrauen in die Marke und es kaufen zb nur 30% zu diesem Preis (weil diesen ihr Geldbeutel wichtiger ist als die Gesundheit, soll ja solche Menschen geben)
Die branchenüblichen Preise könnten durch einen Preisdurchschnitt der jeweiligen Stadt erstellt werden aus allen Geschäften die besagte Ware einer ähnlichen Qualität/Ruf verkaufen.
Bin auf eure Rückfragen/ Anmerkungen gespannt