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Verfasst: So 28. Dez 2025, 12:12
von eXit

Also ich wiederhole es gerne, den Grundgedanken dahinter kann ich verstehen. Aber die Umsetzung ist unglücklich.
Es kann kann nicht sein das ich z.B. einen Apfel verschicke und dann mit beiden Accounts die Steuer voll abdrücken darf.
Es darf nur der Gewinn aus der verschickten Ware herangezogen werden.


Kleines Beispiel
Kann ja nicht sein das ich mir Kirschen liefern lasse um die ab zupacken, um etwas für die Konjunktur zu tun und dann wird dafür mein kompletter Gewinn versteuert.
Ich verdiene damit ca. 2,5 Millionen am Tag, helfe dabei das viele andere von der Konjunktur profitieren und zahle dafür heute 19 Millionen Konzernsteuer 🤔


Und ja ich bekomme noch ein paar Sachen geliefert, die aber keine 19 Millionen Steuern rechtfertigen, da ich bei eXit zu 90% alles selber mache.

Verfasst: So 28. Dez 2025, 13:06
von Farmstead Foods

Deine Ausgangslage


Lebensmittelladen


Gewinn: 2 Mio pro Tag




Andere Verkäufe (Schmuck, Autos usw.)


Gewinn: 180 Mio pro Tag




Gesamtgewinn pro Tag: 182 Mio
5 % Abgabe auf den Tagesgewinn
Wenn 5 % auf alles berechnet werden:


182Mio×0,05=9,1Mio


Abgabe pro Tag: 9,1 Mio
Reingewinn danach: =172,9Mio




Kernproblem



„Nur weil ich einmal einen Apfel oder Kleinkram geschickt habe,

wird mein kompletter Tagesgewinn besteuert –

das frisst den Gewinn aus dem kleinen Laden komplett auf.“


Denn:


Der Lebensmittelladen (2 Mio) existiert faktisch nur noch,


um eine 9,1 Mio Abgabe auszulösen,


obwohl 180 Mio aus ganz anderen Geschäften kommen.


War der Sinn dahinter, dass andere Läden/Multi-Accounts nichts mehr bringen?


Verfasst: So 28. Dez 2025, 13:10
von Cain



Daher arbeiten wir daran das sich daraus eine balance entwickelt , das man sich sagt bevor man sich einen weiteren Account erstellt , ist das nötig ?

Aktuell habe ich halt den Eindruck , ja mir ist langweiig spieler X liefert keine Pflaumen mehr, erstelle ich mir einen weiteren Account der mich beliefert zu einem sehr günstigeren Preis. Der große wächst und der kleine dümpelt vor sich hin.

Dies ist nicht der Sinn des Multi Accounts.

Verfasst: So 28. Dez 2025, 13:54
von eXit

Es ist einfach so, das die legale Spielweise eines Spielers, der das System dafür ausnutzt seinen maximalen Gewinn auszuschöpfen, nun alle Multis dafür bezahlen lässt.


Getroffen werden jetzt auch kleinere multi Firmen, wo es die meisten eher nur im kleinen Rahmen nutzen und mit Sicherheit viel härter getroffen werden.


Es ist jetzt so wie es ist und jeder Multi muss damit auf seine Weise klar kommen

Verfasst: So 28. Dez 2025, 15:05
von Ossi Osbourne

Hallo zusammen
Ich möchte euch einmal meine Sicht der Dinge schildern. Vorweg möchte ich klarstellen, dass dies meine persönliche Sicht ist und wie ich künftig damit umgehen werde.
Auch ich habe drei Accounts, auch wenn ich zwei davon nur „geerbt“ habe. Einer ist der meiner kleinen Tochter, die irgendwann keine Lust mehr hatte, und der andere gehörte einem meiner besten Kumpel, der leider nicht mehr unter uns weilt. Das Ganze hat für mich also auch einen sentimentalen Hintergrund.
Bisher habe ich darauf geachtet, dass die beiden kleinen Accounts maximal Level 3 erreichen und nicht über 125 Mio FW kommen, um die Abstufung der Qualifikation beim Personal zu vermeiden. Das hat bislang ganz gut funktioniert, unter anderem durch Personalschulungen bis Q10 und gezielte BG-Käufe. Viel gemacht haben die beiden ohnehin nicht: ein bisschen Kohle, Kupfer, Glas und Kunststoff zu fairen Preisen geliefert.
Durch die KST (Konzernsteuer) werde ich die beiden Accounts nun allerdings umstellen. Beide werden zügig auf Level 5 gezogen. Mitarbeiter werden nicht mehr geschult, sodass sie langfristig wieder auf L1 landen. Dafür dürfen die beiden künftig etwas mehr leisten, was den großen AC deutlich entlasten wird. Wenn sie schon KST zahlen müssen, dann soll sich das auch lohnen
Außerdem werden die beiden mehr Geschäfte bekommen, damit sie vernünftige Gewinne einfahren können. Wenn schon zahlen, dann richtig
Im großen AC habe ich genug Kapazitäten, um alle drei gut zu versorgen.
So reagiere ich also auf die KST: weniger grummeln, mehr anpassen, um die Situation für mich sinnvoller zu gestalten.





Kommen wir zu dem, was diese Steuer auslöst bzw. ausgelöst hat
Es ist einfach so, das die legale Spielweise eines Spielers, der das System dafür ausnutzt seinen maximalen Gewinn auszuschöpfen, nun alle Multis dafür bezahlen lässt.
Und nein, es geht dabei nicht um einen einzelnen Account. Da gibt es einige, die hart an der Grenze operieren.


Getroffen werden jetzt auch kleinere multi Firmen, wo es die meisten eher nur im kleinen Rahmen nutzen und mit Sicherheit viel härter getroffen werden.
Leider ist das die Konsequenz. Wenn man so eine Regelung einführt, sitzen am Ende alle im selben Boot. Man kann nicht versuchen, gezielt 11 Leute herauszufiltern und 19 andere zu verschonen. Die genannten Zahlen sind natürlich nur Beispiele zur Veranschaulichung.
Betroffen sind dadurch auch Sitter, die häufig untereinander Ware gehandelt haben. Das sind meist Ingame-Freundschaften, die sich über die Zeit entwickelt haben. Ebenso Partnerschaften, die im gleichen Haushalt leben und sich gegenseitig unterstützt haben. Wohlgemerkt: In diesen Fällen wurde in der Regel zu fairen Preisen miteinander gehandelt.
Das, was wir jetzt sehen, ist sozusagen der erste Entwurf. Es wird sicher noch die eine oder andere Anpassung geben. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag gebaut …

Verfasst: So 28. Dez 2025, 19:54
von Lukander
Ich hab auch sofort die Lieferung von Bier an die Ando Stiftung eingestellt. Da ich ja nun 10% je Firma zahle und mir das dann auch zu viel ist.

Verfasst: Mo 29. Dez 2025, 05:35
von gorgos

Moin


Da ich wie im richtigen Leben keine Steuern mag
hier mal ein anderer Vorschlag


Bei Transporten zwischen den einzelnen eigenen Accounts wird automatisch der doppelte Lokalo eingestellt


Dann bleibt ein Teil des Gewinns beim Ausgangsunternehmen


mal ein Beispiel
Versender Bier Lokalo 1,57 Versandpreis 3,14
Empfänger Verkaufspreis über 5
Bleibt also noch genug Gewinn für den Empfänger

Verfasst: Mo 29. Dez 2025, 21:41
von Morgenstern

Ich finde 5 % Konzernsteuern nicht schlimm, frage mich aber heute, ob die Berechnungen korrekt sind. Ich habe heute 1.1 Mio. Konzernsteuer bezahlt, das heißt ja, dass ich über 20 Mio. Ertrag mit dem furianischen Account erzielt hätte.


Kann ich mir gar nicht vorstellen. Mein Kühlhaus in ZH hat die furianische Fischprodde mit Schalis, Salz und KuSto beliefert, ein furianischer Laden erhält jeden Tag 4 Paletten Parfüm. Im Gegenzug habe ich Kohle und Quallen erhalten. Das war's laut Kontoauszug.


Habe ich was nicht richtig verstanden?

Verfasst: Di 30. Dez 2025, 04:57
von Farmstead Foods


Ich finde 5 % Konzernsteuern nicht schlimm, frage mich aber heute, ob die Berechnungen korrekt sind. Ich habe heute 1.1 Mio. Konzernsteuer bezahlt, das heißt ja, dass ich über 20 Mio. Ertrag mit dem furianischen Account erzielt hätte.


Kann ich mir gar nicht vorstellen. Mein Kühlhaus in ZH hat die furianische Fischprodde mit Schalis, Salz und KuSto beliefert, ein furianischer Laden erhält jeden Tag 4 Paletten Parfüm. Im Gegenzug habe ich Kohle und Quallen erhalten. Das war's laut Kontoauszug.


Habe ich was nicht richtig verstanden?
Konzernsteuer (5 %)


Die Konzernsteuer von 5 % wird fällig, sobald Acc 1 und Acc 2 miteinander handeln.


Die 5 % werden vom Tagesgewinn abgezogen, nicht vom Warenwert.


Jeder Account wird getrennt besteuert, basierend auf seinem eigenen Tagesgewinn.


Beispielrechnung
Account 1


Tagesgewinn: 50 Mio


Konzernsteuer (5 %):
→ 50 Mio × 0,05 = 2,5 Mio


Gewinn nach Steuer:
→ 47,5 Mio


Account 2


Tagesgewinn: 5 Mio


Konzernsteuer (5 %):
→ 5 Mio × 0,05 = 0,25 Mio


Gewinn nach Steuer:
→ 4,75 Mio



Verfasst: Di 30. Dez 2025, 06:29
von Farmstead Foods

Möglicher Rechenfehler bei 5 %-Abzug – bitte um Prüfung
Mir ist bei der Abrechnung von heute ein möglicher Rechenfehler aufgefallen und ich möchte das hier zur Diskussion stellen.
Ausgangsdaten:


Gewinn: 9.068.895,87 €


Angegebener Abzug: 5 %


Tatsächlich abgezogen: 751.783,05 €


Nachrechnung:
5 % von 9.068.895,87 € ergeben:

453.444,79 €


Abgezogen wurden jedoch 751.783,05 €, also:

298.338,26 € mehr als bei einem 5-%-Abzug korrekt wäre.


Der tatsächliche Abzug entspricht rechnerisch ca. 8,29 % und nicht 5 %.
Fazit:
Wenn der Abzug wirklich nur 5 % betragen sollte, liegt hier sehr wahrscheinlich ein Rechenfehler oder eine falsche Berechnungsgrundlage vor.
Ich schließe mich daher der Einschätzung von Morgenstern an, dass die Rechnung so nicht stimmen kann.
Falls jemand erklären kann,


warum ein höherer Prozentsatz angewendet wurde oder


ob es zusätzliche Abzüge gab,


wäre ich dankbar für eine Aufklärung.