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Verfasst: Mo 2. Dez 2019, 13:48
von Aristeo Vario
Ja, Tapeten. Ich konnte es auch kaum glauben. Man ist ja schon vieles gewohnt von zahlreichen Werbespots für Beautyprodukte über Essen oder Technik, da findet man vieles, aber Tapeten? Kommen dann später Teppiche, Geschirr und ganze Elemente (Sitzecken, Küchen, ...) dazu? Obwohl ich wirklich nicht so laut sein sollte, wer weiß was noch kommt . . .
Genau das finde ich so extrem ungerecht, andere machen die Arbeit, lassen Idee, Fleiß, Kreativität laufen und investieren so viel. Wofür? Nichts. Das Produkt wird nur mit dem Star in Verbindung gebracht und der wahre Kopf dahinter bleibt auf der Strecke.
Ebenso unangemessen finde ich es, wenn Stars für etwas Werbung machen, wo man schon von sich aus denkt, das Produkt verwendet der/die doch im Leben nicht!
Ich kann nur etwas englisch und Brocken von Italienisch Wobei ich das italienische lieber mag, denn Englisch ... ich weiß nicht. Ganz nett es zu können (auch wenn nur zum Teil), aber irgendwie ist es einfach nicht meine Sprache, sie spricht nicht zu mir und hat für mich nur etwas langweiliges, es klingt für mich auch nicht wirklich schön. Womöglich liegt es aber auch daran, dass wir immer vom englischen umgeben sind, da ist heute fast mehr englisch dabei als anderes.
Also ich habe auch schon Damen sprechen hören, auf französisch, wo es sehr schön klang, aber das muss ja nicht die Regel sein. So gibt es auch Personen, die ich auf italienisch nicht gerne höre, weil es einfach nicht schön ist. Aber ist in jeder Sprache so. In anderen Sprachen habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, um darüber etwas zu sagen.
Verfasst: Di 3. Dez 2019, 22:58
von Morgenstern
Ich habe am 1. Dezember das Türchen im Adventskalender nicht geöffnet, könnte mir jemand helfen?
Hm, ich finde britisches Englisch sehr schön. Ob die Sprache zu mir spricht? Hm, was für eine kreative und poetische Ausdrucksweise von Euch. Ja, schon... und auf Englisch sind so wundervolle Wortspiele möglich und so poetische Wendungen. Und wie soll man ohne Englisch zurechtkommen? Es wäre mir wohl weder in Israel, noch in der Türkei noch in Portugal gelungen. Und mit meinen pakistanischen Nachbarn an meinem Studienort hätte ich auch nicht reden können.
Und das wäre sehr schade gewesen, der eine hat mir pakistanisch Kochen beigebracht. Wie toll, Linsen statt auf deutsche Art mit Tomaten und Curry kombiniert, und schaaaaarf! Und dieses herrliche Fladenbrot, einfach aus Mehl, Haferflocken und Wasser. Mit einer Dose Linsen, etwas Tomatenmark, einer dicken Zwiebel, Gewürzen und Fladenbrot hatte ich für 2 Leute und 2 Tage eine warme Mahlzeit. Für knapp 2 DM. Salatgurke dazu, damit man auch was Frisches hat, perfekt.
Ja, auf die denglischen Ausdrücke kann ich auch verzichten. Besonders lustig ist ja, dass Ausdrücke, die in Deutschland gebraucht werden, in GB oder den USA gar nichts oder etwas ganz anderes bedeuten. Wusstet Ihr z. B., dass "public viewing" in GB nicht das Anschauen eines Fußballspiels auf einem großen Platz oder so das Aufbahren einer Leiche für viele Besucher bedeutet?
Verfasst: Mi 4. Dez 2019, 15:51
von Aristeo Vario
Ohne Englisch zurechtkommen ist eigentlich nicht möglich, deswegen sollte man diese Sprache auch - zumindest in Teilen - auch können, wie ich finde. Selbst wenn man diese Sprache nicht mögen sollte, hilft es nichts, denn sonst stößt man unweigerlich auf Probleme. So hättet Ihr Euch nie wirklich unterhalten können und das wäre wirklich schade gewesen. Ich hätte auch wohl nie eine sehr nette Dame aus London kennengelernt - zwar nicht persönlich, aber immerhin - die auch wirklich freundlich war. Ich vermisse sie sehr, da wir sehr oft miteinander geschrieben haben, leider musste Sie wegen gesundheitlicher Beschwerden sich sehr zurücknehmen, ich hoffe ihr geht es gut. Bei solchen Bekanntschaften ist man froh, einen Weg zu haben sich zu verständigen, besonders wenn der Gegenüber nicht so streng ist, wenn man mal etwas sagt, was womöglich nicht ganz richtig ist.
Ich habe tatsächlich mal gehört/gelesen, dass gerade die Franzosen sich ja ungemein (nicht alle, aber viele) weigern englisch zu reden oder zu schreiben. Aber ob das stimmt?
Englisch (ja das britische hat etwas) kann auch ganz schön sein. Gegen eine poetische Wendung oder ein lustiges Wortspiel habe auch ich nichts einzuwenden. Und nein, ich habe diesen Umstand nicht gewusst. Das ist wirklich interessant, habe ich gar nicht so erwartet.
Beeindruckend Ihr habt wirklich so einiges erlebt. Immer wieder sehr schön zu lesen.
Verfasst: Do 5. Dez 2019, 20:12
von Morgenstern
Hihi, ja, mir haben Engländer immer gesagt, mein Englisch sei gut. Ich weiß nicht, ob es wirklich so toll ist, ich kann mich ganz gut verständlich machen, aber oft brauche ich auch Umschreibungen. Meine Mutter meinte, die sagen das, weil sie gar keine Fremdsprachen beherrschen.
Ich meine, ich hätte mal gehört - unser Französischlehrer hat uns allerlei Geschichtchen erzählt, dass Franzosen, die es sich leicht machen wollen, in der Schule Spanisch lernen und die, die es sich schwer machen wollen, Deutsch lernen. Ob man auch Englisch lernen kann, weiß ich gar nicht. Also, ob es in der Schule angeboten wird. Ich halte es generell für möglich, dass sie ihr Land immer noch für die "grande nation" halten und sich weigern, etwas anderes als Französisch zu sprechen. Plus, dass einige, die ich getroffen habe, sich total arrogant gegeben und gesagt haben, sie verstehen mich nicht. Dabei konnte ich immer noch besser Französisch, als die Deutsch konnten, das konnten sie nämlich gar nicht.
Sie verschätzen sich da meiner Meinung nach etwas, denn so wichtig ist die französische Sprache nicht. Abgesehen von Chinesisch ist Englisch immer noch am verbreitesten. (Und freundlicherweise lernen auch die Chinesen Englisch.) Gefolgt von Spanisch, und das nächstwichtige wird wohl Portugiesisch sein.
Ja, die Poesie, die in der englischen Sprache möglich ist, hat mich sehr beeindruckt. Die Grundzüge der Sprache sind relativ leicht zu erlernen, so dass es recht schnell so gut beherrschen kann, dass man wenigstens eine simple Unterhaltung führen kann. Ich habe öfter Englisch mit anderen Menschen gesprochen, deren Muttersprache es auch nicht ist, als mit Muttersprachlern. Die Feinheiten sind aber wirklich schwierig. Und die Möglichkeiten sind enorm.
Ja, ich habe nicht DIE spektakulären Erlebnisse gehabt, nix, was mit einer Luxusyacht oder Surfen auf Hawaii zu tun hatte, aber gerade als Studentin unterschiedliche Leute getroffen. War allerdings ein Glück, dass es meinen Studiengang in Berlin nicht gab und ich daher nach Paderborn musste. In Berlin hätte ich natürlich auch Leute kennengelernt, aber ich hätte in meinem Elternhaus gewohnt wie ein Schulkind und nicht in dem Haus mit Einzimmer-Appartements gewohnt, wo ich eben von einem Pakistani kochen lernen konnte und generell ganz anders gelebt habe.
Verfasst: So 8. Dez 2019, 22:17
von Aristeo Vario
Ich hatte leider noch nicht die Möglichkeit persönlich, also von Angesicht zu Angesicht, mit Engländern zu sprechen. Das einzige was ich mal mitbekommen, ist das amüsante Fluchen meines Nachbarn, der ... ach jetzt muss ich richtig überlegen ... ich glaube in den USA für Jahre mal gewohnt hat, oder so ähnlich. Jedenfalls kann er ganz schön fluchen, was etwas amüsantes an sich hat
Auch mit Franzosen hatte ich noch nie richtig das Vergnügen. Zwar war ich mal in Verdun (ein Einzigartiges Erlebnis, gerade im Hinblick auf die große Grabstätte des WK1 oder das Gebeinehaus, etc). Ich meine mich noch ganz grob daran erinnern zu können, dass in einem Gespräch eine Freundin meinte, dass die dortige Bevölkerung uns gegenüber eher arrogant und unfreundlich wirkt, sie uns schon gut verstehen, aber sprechen wollen sie kein Deutsch. Auch ich hatte das Gefühl irgendwie ist man nicht wirklich gern gesehen ... War aber dennoch sehr schön und sehr berührend dort gewesen zu sein.
Hmmm, müsste mal nach solchen Werken schauen - muss nur mal daran denken, weil ich derzeit so viel im Kopf noch habe ^^. So richtig hat man leider auch zu Schulzeiten nie auf solche Gebiete gezielt, was ich bis heute wirklich schade finde. Aber Schule ist generell auch ein weites Feld.
Die Grundzüge kann man gut lernen und verstehen, wie Ihr sagt die Feinheiten sind dagegen schwierig Ich meinen och die Worte meines damaligen Lehrers im Ohr zu haben, ein wirklich sympathischer netter Herr, dass es selbst das Englisch - ähnlich wie bei uns das Deutsche - in so vielen Variationen gibt. Quasi auch eine Art "Dialekt" (Eher irische Richtung, schottische, britische, walisische, ...)
Ach, schon der 8. heute. Irgendwie habe ich das Gefühl, das Jahr ist wieder mal fast um und ich bin keinen - oder nur ein paar - Schritte vorwärts gekommen. Na mal schauen, was die Tage noch so kommt.
Verfasst: Di 10. Dez 2019, 01:02
von Morgenstern
Was ist denn los,werter Herr? Jahresende-Blues? Seid Ihr mit Euch selbst nicht zufrieden? Mit dem Datum hat das m. E. ja nicht soviel zu tun. Sicher passt es nicht, wenn ich vor allen Leuten frage, was Ihr denn gerne getan hättet bis zum Jahresende.
Ah, die wollten nicht deutsch sprechen? Wenn es in Verdun war, ist das wahrscheinlich eine andere Sache als die Arroganz von Franzosen, die ich erfahren habe. Denn ich habe versucht, Französisch zu sprechen, und ich hatte den Eindruck, die hätten mit Absicht so getan, als würden sie mich nicht verstehen. So etwas würde ich mir als Deutsche, die in Berlin wohnt, nicht erlauben. Ok... letztens bin ich noch einem am U-Bahn-Kartenautomaten begegnet, dessen Deutsch ich wirklich nicht verstanden habe, obwohl er sich bemüht hat. Den habe ich gefragt, ob er Englisch spricht. Das war keine französische Bosheit von mir. Und auf Englisch konnte ich dem erklären, wie dieser Kartenautomat funzt.
Ja, die Schwule ist ein weites Feld. Die englische Poesie habe ich auch dort nicht kennen gelernt, sondern irgendwie unterwegs so aufgeschnappt. Weil ich ja aus Trotz den Französisch-Leistungskurs gewählt habe statt Englisch.
Hihi, ja, einen Iren oder Schotten kann man wohl ebenso schlecht verstehen wie einen Bayern oder Schwaben. Die verstehe ich ja selbst als deutschsprachige Muttersprachlerin nicht. Allerdings könnte es sein, dass Engländer Oxford-Englisch sprechen können, wenn sie wollen. (Im Gegensatz zu Bayern oder Schwaben, was Deutsch betrifft.)
Fluchen ist ein interessantes Thema. Erst mal ist das Wort Fluchen nach dem deutschen Verständnis schon falsch, wenn es um Schimpfen geht. Ich habe in der Schwule im Deutsch-Leistungskurs gelernt, dass es nur Fluchen ist, wenn etwas Heiliges zum Fluchen benutzt wird. Sprich, wenn ein Bayer Kruzifix-Sakrament sagt, dann ist das Fluchen. Wenn ich verschissener Alcatel-Pillemann sage, ist das kein Fluchen.
Verfasst: Do 12. Dez 2019, 17:43
von Aristeo Vario
Es ist wohl einfach der Jahresende-Blues, wie es scheint. Die Tage vergehen im Flug und irgendwie muss ich mich noch daran gewöhnen, dass es um 17:00 Uhr schon dunkel ist. Jedes Jahr auf neue ^^.
Vermutlich liegt es aber auch daran, dass ich mit ein paar privaten Projekten nicht so recht weiterkomme, als ich es gerne selbst hätte. Zumindest eines habe ich fertig bekommen, andere hängen seit langen etwas fest. Aber ich lasse mich auch einfach zu sehr ablenken. Gerade wollte ich in die Küche mir einen Tee machen und habe mich von einem leckeren Kuchen "Apfel-Karamell" ablenken lassen und natürlich mir keinen Tee gemacht. *lach* Aber es war Kuchen, das muss man verstehen
Ob sie es nicht sprechen wollten kann ich nicht mehr beurteilen, ist schon lange her und wenn es ums erinnern geht ... hihi da ist mein Gedächtnis ganz eigen. Da sich meine französisch Kenntnisse nur auf "Hallo", "Guten Tag", "Auf Wiedersehen" und "Sprechen Sie Deutsch?" beschränken - neben anderen bekannten Floskeln - habe ich auch nicht wirklich versucht französisch zu sprechen. Euren Eindruck finde ich jedoch interessant.
Es ist einfach schade, dass man solche Themen auch nicht in der Schule - zumindest ja mal kurz - miteinfließen lässt. Ich fand es immer wichtig auch solche "Medien" mal zu begutachten, ebenso wie Artikel aus Tageszeitungen ( es mussten ja auch keine schweren sein). Dort bekommt man ein richtiges Sprachgefühl, bei so 0815-Standard-Dialogen ist das nur bedingt. Aber ein weites Feld.
Darf ich mal fragen, was Oxford-Englisch ist? Dieser Begriff ist neu. Aber ja, auch ich kann mit Dialekten nichts anfangen egal welchen. Bei einigen wenigen kann ich mir zumindest denken, was gemeint ist, sonst stehe ich aber allein auf weiter Flur.
Ach ja Fluchen in anderen Sprachen kann so köstlich amüsant sein. Wer hat nicht schon mal in anderen Sprachen das ein oder andere derbere Wort nachgeschaut oder gar einen Satz. Ganz interessant finde ich dann, dass es nicht einmal so klingt, als würde man fluchen.
Wenn ich verschissener Alcatel-Pillemann sage, ist das kein Fluchen.
Das werde ich mir mal merken
Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 04:58
von Kroete
Wo ist den heute die
Große Verlobung ! nur heute seid schnell
Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 04:58
von Kroete
Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 16:46
von Aristeo Vario
große Verlobung?
Wer? Wie? Wo? Was?