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Verfasst: Di 17. Okt 2017, 20:40
von Nionello
Ist so, nicht? Wurden im übrigen alle nach Musikern benannt, wovon ich nur Ludwig zuordnen bzw. erkennen kann (Beethoven). Den Rest weiß ich so nicht
Ich habe nur "Die Macht Ihres Unterbewusstseins" gelesen. War ein Buch meines Vaters, das ich nur durch Zufall einmal gefunden habe. Der Titel sprach mich an und so kam ich zum lesen. Andere Bücher des Autors stehen aber auf meiner großen langen Wunschliste
Ok zugegeben, dieser Satz verwirrt mich. Finde diesen auch etwas zu ... wie soll man sagen ... speziell.
Ja diese Sichtweise habe ich auch. Ich sehe die Menschen in meiner Umgebung auch als Mitmenschen an (leider wird man ja öfters nicht als solchen erkannt, was ich ein großem Manko in unserer Gesellschaft finde, aber das ist ein weites Feld), welche ganz individuell und dennoch gleich sind. Mensch ist Mensch, egal wie er ist. Es gibt halt Menschen, die sind sehr positiv eingestellt, andere negativ.
Das stimmt, das kann durchaus passieren. Ich bin auch dafür, dass man zunächst bei sich selbst anfängt, aber es sein lassen muss (!) wenn man nichts findet. Am Ende macht man sich selbst kaputt.
Ich mag Mark Aurel sehr gerne, er hat viele Zitate, über die es sich lohnt nachzudenken. Auf Ihn gekommen bin ich auch erst über Dr. Murphy im Buch, als er diesen zitierte. Vom Schulunterricht her (der im Fach Geschichte die reinste Katastrophe gewesen war! Es hat ewig gedauert bis die Lehrer mal einen konkreten Faden hatten finden können, was aber auch bei zig Wechseln auch schwer war) kenne ich ihn nicht. Aber Schule ist ja so ein Thema an für sich, über das ich mich auch stundenlang unterhalten könnte...
Persönlich glaube ich schon an etwas wie Karma, aber auch eher in die Richtung, wie du es angesprochen hast. Man fügt sich selbst Schaden zu und kommt so gesehen nicht weit. (Was allerdings, sofern man sich unsere Gesellschaft ansieht und einige Gruppen ebenfalls, nicht so empfindet.)
Gerade mal so gefunden:
Pilze, denen ein Licht aufgegangen ist
Verfasst: Mi 18. Okt 2017, 21:05
von Morgenstern
Die Pilze sind spektakulär. *freu*
Als ich gestern ins Bett gegangen bin, habe ich es ausprobiert, an Pilze zu denken. Ich hab mir gedacht, ich zieh jetzt meine Jacke an und gehe in den Wald, Pilze sammeln, und dann bin ich sofort eingeschlafen und habe gar nichts geträumt.
Dem Geschichtsunterricht in der Schule konnte ich auch nichts abgewinnen. Ich habe erst viel später Interesse an Geschichte gewonnen, nämlich, als ich auf Darstellungen von größeren Zusammenhängen gestoßen bin. Eben den konkreten Faden. Mich interessiert die Entstehung und Entwicklung von Ideen.
Unsere Gesellschaft ist nicht gerade in allen Dingen ein leuchtendes Beispiel von Kultiviertheit, finde ich. Kommt ja wirklich darauf an, was man als "weit kommen" betrachtet.
Ich kenne z. B. einen Mann, der eine ganz schöne Karriere gemacht hat, und gerne empfohlen hat, man solle sich Freunde suchen, die einen "weiterbringen". Er meinte damit nicht mental oder persönlich, er meinte vor allem beruflich. Er war erstaunt, dass ihn ein paar Jahre, nachdem er Rentner geworden war, von seinen Geschäfts"freunden" keiner mehr kannte. Ich war nicht erstaunt darüber.
Verfasst: Do 19. Okt 2017, 06:22
von Nionello
Sehr gut Morgi, du machst also Fortschritte Mal sehen wie es weiter geht, wir drücken dann mal die Daumen.
Wie bereits erwähnt war es bei und pures Chaos! Wir hatten bei den Urvorfahren der menschen angefangen (also unsere Anfänge sozusagen) sind dann ins Mittelalter gegangen und ab da von A nach K nach Z nach D nach L nach W nach N ... biss irgendwann eine Lehrerin mal anfing einen konkreten Anfangspunkt auszumachen (ich glaube es war der Absolutismus, ggf. auch etwas früher), an dem sich zum Glück auch andere hielten! Leider war es wirklich so, dass uns eine Lehrkraft recht schnell wieder verließ (nach 1-2 Jahren, durch Referendariat oder nur befristete Stelle), was die ganze Sache auch nicht wirklich leichter machte.
Aber generell muss gesagt werden, dass der Unterricht im Fach Geschichte leider zu kurzatmig bei manchen Themen oder Zusammenhängen ist, während andere wiederum zu ausführlich behandelt werden, dass es zu den Ohren herauskommt. Auch ich habe erst später Interesse gezeigt und habe mir dann das ein oder andere Geschichtsbuch zugelegt z.B. Deutsche Geschichte für Dummies. Darauf bin ich aber nur gekommen, weil ich ab und zu eine Unterredung mit meinem Vater hatte und wir beide der Meinung waren, dass wir eher die Geschichte anderer Länder lernen (Franz. Revolution, Zeit des Absolutismus (auch wieder eher Frankreich zuzuordnen), Napoleon (ebenso)) und bei unserer Geschichte nur die Weltkriege und die Nazivergangenheit aufgegriffen wird (ja gut und Bismark und die Mauer auch (Nachkriegszeit, aber auch nur teilweise). Natürlich alles wichtige Themen, die die Geschichte sehr beeinflusst, gar gelenkt haben. Aber dann doch eher mit mehr Anteil Geschichte anderer Länder. Wobei ich sagen muss, dass die "Deutsche" Geschichte auch nicht immer sooo toll war. Mensch was man damals so erlebte...
Unsere Gesellschaft ist nicht gerade in allen Dingen ein leuchtendes Beispiel von Kultiviertheit, finde ich. Kommt ja wirklich darauf an, was man als "weit kommen" betrachtet.
Ja, das merke ich jeden Tag aufs Neue, z.B. mit Verwendung bestimmter ... "unschöner fachausdrücke für Personenbeschreibungen", so mag ich es nennen. Oder Generelles Benehmen und Respekt oder Hilfsbereitschaft etc. (Nio, jetzt keinen Roman schreiben, bitte erst später ja ...)
Um ehrlich zu sein wäre ich im o.g. Fall jetzt auch nicht sonderlich über das Ende überrascht gewesen, da es dann doch ziemlich vorhersehbar erscheint.
Verfasst: Do 19. Okt 2017, 19:04
von Morgenstern
Ich kann mich auch erinnern, in der 5. Klasse brav "Neandertal bei Düsseldorf" in mein Heft geschrieben zu haben. Dann haben wir die alten Griechen durchgenommen. Da lag für mich der Schwerpunkt schon zu sehr auf Kriegen, untereinander, gegen diesen lästigen Xerxes und seinen Sohn, und dann kam der ermüdende Alexander der Große, der Mazedonier war. Dann kamen die alten Römer. Kriege, Kriege, Kriege. Zuwenig Ideen und zuwenig Technologie. Hihi, wusstest Du, dass es im alten Rom Weihwasserautomaten gab? xD
Dann kamen die Merowinger und die Karolinger, also Chlodowech und Karl der Große. Was den christlichen Hintergrund der abendländischen Kultur betrifft, da hat man sich wohl auf den Religionsunterricht verlassen, aber da haben wir ganz andere Dinge gelernt, eher nichts historisch-kulturelles. Karl der Große bedeutete nicht etwa die bahnbrechende IDEE eines einigen (allemannisch-fränkischen) Reiches, sondern Geschichtszahlen und Geschichtszahlen. Ach ja, und Kriege. Dass es zu seiner Zeit in dem Sinne noch gar keine Deutschen und Franzosen gab, habe ich erst viel später erfahren.
Dann kam ganz lange nichts, England gar nicht (macht nix), der Dreißigjährige Krieg blieb uns erspart, dann die Aufklärung, wo auch wieder gar nicht genug auf die bahnbrechende Idee der Trennung von Kirche und Staat eingegangen worden ist, Napoleon (Jahreszahlen und Kriege?) blieb uns zum Glück erspart, und dann ging es im Schweinsgalopp durch die Industrialisierung, bisschen Paulskirche, bisschen Otto von Bismarck, man musste sich ja beeilen, ne?
Sonst wäre ja keine Zeit mehr geblieben, dreimal hintereinander das Dritte Reich durchzunehmen.
Was die deutsche Geschichte betrifft, empfehle ich von Joachim Fernau (er ist oder war Publizist) das Buch "Deutschland, Deutschland über alles?". Nicht jeder scheint Fernau zu mögen, weil er sich einigen wohl oft zu "flapsig" ausdrückt. Aber ich habe da einen Eindruck von Ideen und Entwicklungsströmen bekommen. Sehr beeindruckt hat mich sein Buch "Die Genies der Deutschen". Dort geht es darum, durch welches Genie ein Volk den und den Schritt macht. (Jedes Volk hat seine eigenen Genies, die es lehren, den und den Schritt zu machen.) Wer lehrt das Volk sehen? Wer lehrt es hören? Wer lehrt es die Bedeutung des Individuums? Auch ein Volk hat eine Seele und entwickelt sich.
Ja, bei Fachausdrücken für Personen (hübsch gesagt) fällt mir auch auf, dass man gerne Unterschiede zwischen der Person und sich selbst nutzt, um die andere Person zu beschimpfen. Anstatt sachlich zu sagen, was einem nicht passt.
*editier* Pilze.
Verfasst: Do 19. Okt 2017, 21:28
von Nionello
Na immerhin hattet Ihr einige Themen, die wir z.B. nicht hatten oder auch weggelassen haben. Andere haben wir dagegen zuuuu intensiv bearbeitet -.-
Zwei interessante Bücher, werde mir diese mal merken, danke.
*lach* Tja, ich versuche wo es geht eine angenehme (wenn auch teilweise sehr formelle) Ausdrucksweise zu finden und es mir abzugewöhnen zu "modern" zu klingen, denn dies geht mir - gelinde gesagt - dann doch ab und zu auf den Keks. Entweder sind es immer derbe Wörter die auf irgendwas herabwürdigendes abzielen oder so gerne mal verstanden werden oder es klingt einfach so unglaublich schlampig , um es mal so zu sagen. Habe nichts dagegen, Sprache ändert sich ja auch von Generation zu Generation und ist flexibel, aber manchen braucht es dann doch nicht wirklich.
Ja das "sachliche sagen, was einem nicht passt" ist so eine Sache, die auch leider mehr und mehr verdrängt wird. Aber auch generell wird gerade bei der Jugend (so beobachte ich es dann doch in letzter Zeit) entweder viel geschrieben und die Sprache eher vernachlässigt (das Thema Rechtschreibung erwähne ich erst nicht Ich muss mich auch manchmal schon oft korrigieren, weil ich nen Dreher drinn habe.) oder es wird zwar gesprochen, aber das Schreiben leidet ein wenig.
Wobei - wie gesagt - das ja so ne Sache für sich ist. Manchmal nervt es mich dann schon, aber meistens sehe ich über so etwas gerne hinweg, solange ich weiß, was gemeint ist und es in höflicher respektabler Form vonstatten geht.
Verfasst: Fr 20. Okt 2017, 12:52
von Morgenstern
Man muss es aber auch vorgelebt bekommen, etwas sachlich zu kritisieren. Und möglichst auch rechtzeitig. Nicht, dass man sich erst nicht traut und dann auf einmal total überreagiert und einen Rundumschlag macht. Das ist auch nicht gerade einfach.
Und was das sachliche betrifft, das machen Eltern ja nicht besser. Es ist ja auch nicht einfach, immer dran zu denken. Wie oft hat mich meine Mutter angeblökt "ich find' Dich unmöööglich", statt differenziert zu sagen, "das und das hast Du jetzt nicht gut gemacht". Allerdings saß sie ja auch nicht im Elfenbeinturm, sondern hatte zu tun, und sicher hat man vor 50 Jahren noch gar nicht so sehr über solche Dinge nachgemacht.
"Fein" war, dass ich, wenn ich sowas wie "Du bist doof" gesagt habe, zu hören bekam, "sprich nicht mit mir wie mit Deinesgleichen". Wenn ich dann versucht habe, mich anständig auszudrücken, wie z. B. "das und das finde ich nicht gerecht, weil...", bekam ich was in dem Sinne zu hören, "sprich nicht so wie eine Möchtegern-Filmdiva". Gar nicht so einfach, wenn es verkehrt ist, egal, wie man es macht.
Ein ironisches "ja, ja, Du bist ein gaaanz armes Kind" kam ihr auch oft gelegen.
Bei der Rechtschreibung stelle ich mich auch nicht großartig an, solange man noch irgendwie erraten kann, was gemeint ist, und keiner "Du dumme *PIIIIIIIEP* zu mir sagt.
Verfasst: Fr 20. Okt 2017, 20:44
von Nionello
Ja das stimmt auch wieder.
Ist eben alles nicht ganz einfach, was?
Ach hör mir auf Ich habe ja 2 Schwestern, die eine jünger die andere älter. Und beide sind immer mit meinen Eltern, allen voran Mama, aneinander geraten. Da ging es dann auch nicht immer sachlich zu ... da könnt ich Dinger erzählen, aber gut, ich brauche noch Stoff für meine Memoiren *lach*
*lach* Möchtegern-Filmdiva ... ja gibts denn sowas, dass man das wirklich gesagt hat Irgendwie muss ich dabei immer grinsen.
Ja den ein oder anderen Spruch habe ich auch immer mal mitbekommen, wenn es mal wieder heiß her ging zwischen einer Schwester und der leiben Mama.
Ich selbst hatte nie so wirkliche Probleme mit meinen Eltern und richtige Diskussionen oder vielmehr Streitigkeiten auch nicht wirklich. Man mag es kaum glauben, aber ich bin wirklich zurückhaltend und eher der Zuhörer, als der große Redner. Es dauert immer eine Weile, bis ich wirklich voll "aufgetaut" bin bei manchen Personen und mit Ihnen "wirklich" reden kann. Und das obwohl ich bei Referaten/Präsentationen in der Schule (man wie ich die gehasst habe und es immer wieder drankam *stöhn*) immer mal wieder zu hören bekam, dass ich doch ein sehr guter Redner sei. Es mache Spaß mir zuzuhören, ich habe eine (wobei ich das nie beurteilen kann, da man sich selbst ja immer anders hört, als der Gegenüber) sanfte Stimme und so weiter. ... Kaum zu glauben dass ich beim Realschulabschluss auf der Feier einen Nachrichtensprecher gespielt habe und vor unzähligen Leuten was vortragen musste ... *lach*
Was ich aber fast noch mehr hasste (bei den Präsentationen ging es später dann doch gut) waren diese verdammten Gruppenarbeiten. Wie oft wurde ich da schon mit negativem konfrontiert. Entweder man hat die ganze Arbeit machen müssen (oder den Hauptteil) oder man hat sich nie richtig leiden können. Oder man riss sich den Hintern auf und andere sahnten leider mit ab, obwohl es eigentlich hätte anders aussehen müssen. Heute geht es mit der "Zusammenarbeit" aber ich mag diese noch immer nicht wirklich -.-
Verfasst: So 22. Okt 2017, 14:55
von marco1994
@ Nio:
mir ging es auch immer so in der Schule:
Referate: fand ich ganz gut, solange ich mir mein eigenes Thema raussuchen konnte. (In der 12. hab ich mich in English für ein referat über 3d-Druck entschieden (Die lehrerin gefragt, ob ich über das Thema halten darf).. und dann auch noch meinen 3D-Drucker mit in den Unterricht genommen.. war ein super Referat). Aber wenn der Lehrer nur so s**** Themen vorgibt, dann ging ich da auch nur wiederwillig dran.
Gruppenarbeiten: Ganz schlimm fand ich Referate in Gruppen (zu zweit oder noch mehr). Da hab ich dann einmal Präsentation und Handout gemacht. - Kommentar vom Lehrer: "Das im Handout und in der Präsentation hört sich ziemlich ähnlich vom Wortlaut her an" (Ich denke mir so: Ja, wen wunderts, hab ja auch ich beides selber geschrieben!!) Nur hatte da der lehrer gemerkt, das ich den größten Anteil an dem ganzen Vortrag gemacht habe, und hat dann mir ne bessere Note wie meinem Partner gegeben.
Und ja, meistens sa die Gruppenarbeit so aus, das immer einer alles amchte, und die anderen saßen nur blöd rum. (Warum war ich eigentlich immer der Idiot, der die ganze Arbeit gemacht hat???)
Was ich an Gruppenarbeiten immer hasste: Wenn Referendare eine Lehrprobe bei uns machen mussten. Da müssen die ja den Prüfern immer ne Gruppenarbeit präsentieren, weil das ja im normalen Unterrricht so häufig vorkommt...
Verfasst: So 22. Okt 2017, 18:44
von Morgenstern
Ich weiß nicht, was gewesen wäre, wenn meine Mutter einen Sohn gehabt hätte. Vielleicht gibt es da manche Mechanismen nicht.
Ein Referat zu halten finde ich einfacher, als "frei" in Gesellschaft zu sprechen. Erstens hat man sich ja vorbereitet, zweitens unterbricht einen keiner. Ja, vor allen Dingen, wenn man sich das Thema aussuchen kann und einem nichts vorgegeben wird, was einem gar nicht liegt.
Gruppenarbeiten sind meiner Meinung nach 'ne Pest. Da würde ich noch lieber die Arbeit für die anderen mitmachen, als dass jeder stundenlang 'rumlabert und im Endeffekt gar nichts zustandekommt.
Mir hat früher mal ein Freund von einem Test in bezug auf Teamarbeit erzählt. Es wurden zwei Gruppen gebildet, und die mussten was errichten, ich glaube, es war das Modell einer Holzhütte. In der einen Gruppe hat einer das Kommando an sich genommen, und in Nullkommanix stand da eine wunderschöne Holzhütte. In der anderen Gruppe wurde ergebnislos 'rumgelabert. Dann sagte der Versuchsleiter zu denen, die die Holzhütte hinbekommen hatte, sie seien ja gar nicht teamfähig.
Ok, vielleicht ist es nicht unbedingt toll, dass einer das Kommando hat und die anderen tun, was ihnen aufgetragen wird, aber was habe ich von einem "Team", in dem sich zwar jeder (mündlich xD ) profilieren kann, das aber gar nicht zu einem Ergebnis kommt?
Verfasst: So 22. Okt 2017, 20:59
von Nionello
*lach* ja Mensch, da kommen bei uns also schöööne Erinnerungen hoch, nicht wahr
Ja es war wirklich von Vorteil, wenn man sich ein Thema hat aussuchen dürfen. Wobei auch so aufgetragene Themen so ihren Reiz hatten Ich erinnere mich da an zwei Fälle ... ja gut sogar drei ... die auch was an sich hatten, so rückblickend betrachtet.
Da war z.B. mal ein Referat zum Praktikum der Fachoberschule von einem Mitschüler. Dieser arbeitete bei einer Bank und hat doch glatt versucht verschiedene Kontomodelle u.Ä. vorzustellen. Man kam sich da dann doch wie in einem Verkaufsgespräch (oder gar Kaffeefahrt nur mit Jüngeren?) vor, hat nur noch gefehlt,dass man einen Kaffee hat angeboten bekommen. Wobei mein Bericht über Lagerhaltung jetzt auch nicht einer Erlebnisfahrt der BWL glich ...
Dann gab es da noch zwei Referate, die ich selbst halten musste. War beides sogar im Englischunterricht wenn ich so nachdenke ... hmmm ... Zufall?
Jedenfalls hatten wir das Thema "Weißes Haus" und da musste ich dann den Westflügel mal eben so vorstellen. (Diese Präsentation habe ich 2mal halten müssen). Ich kann jetzt nicht behaupten, es hätte mir keinen Spaß gemacht, aber wenn man sich vorkommt als würde man fürs Weiße Haus als Touristenführer arbeiten, denke ich dass da was schief lief, aber gut. Viele Räume waren ja auch interessant, bei anderen wiederum hat man auch nur gedacht "So ein Telefonat mit Tine Wittler wärs jetzt ..."
Die zweite Arbeit war eine Präsentation über den Heimatort. Ja toll ... da kommt man mitten aus der Pampa wo wirklich überhaupt nichts los ist, so richtige Einöde und Langeweile pur und muss dann noch versuchen daraus eine ansprechende Präsentation zu gestalten, mit weniger als nichts!
Die Lage, sie schien unmöglich. Ein Junge, ein Ort mitten in der Pampa, von Langeweile geprägt und dann ... diese Präsentation. Konnte das gut gehen? Die Lage schien aussichtslos, mit weniger als nichts mussten wir die arbeit beginnen, doch wie 5 Minuten (mindestens) füllen mit weniger las nichts? War dies Mission Impossible? ... Gut möglich ... mit allen erdenklichen Mitteln und einer gehörigen Portion an schwarzen Kaffee schlugen wir uns die Nächste um die Ohren und versuchten das Unmögliche. Einige scheiterten bereits nach wenigen Stunden mühevoller Recherche und brachen zusammen. Mit nur einer handvoll Personal am Ende wurde das Unmögliche ... möglich!
Also am Ende hat man es ja dann doch noch geschafft (sogar recht lustig und animierend zugleich) aber man kam sich dann doch so vor wie ... na wie ... wie so einer der Leute von einer Dauerwerbesendung (darüber könnt man ja auch mal diskutieren xD) der mal wieder so ne "super klasse SchnäppchenReise" anbietet. Nicht dass ich dafür kein Lob bekommen hätte
Beides war auf jeden Fall eine Eins wert ... und daneben noch das Referat über einen Nationalpark in den USA (ich weiß nicht mehr welcher es dann nochmal war). "Ja der Nio, der war wie so ein Rancher der dort arbeitet. Freundlich und mit Begeisterung bei der Sache!" So die Worte meines Lehrers.
Also mit den Präsentationen / Referaten ging es wirklich ... zum Thema Gruppenarbeit haben wir demnach alles gesagt *lach* wundervolles Thema
Das mit dem Experiment finde ich sehr interessant.
Da bewerkstelligt man zwar in einer gewissen ... Hierarchie (?) ... das aufgetragene Projekt und wird dann direkt als "nicht teamfähig" abgestempelt. Währenddessen haben die anderen 6 Stunden nur rumgelabert und nichts hinbekommen, sind aber sooo teamfähig. Interessant Ich könnte jetzt noch natürlich ausholen und einen Haken schlagen zum aktuellen Modell unserer Gesellschaft, welche sich eher bemüht um Egoismus (Ellbogengesellschaft) , aber wenn ich mir so die Länge ansehe, mag ich eure Augen nicht überstrapazieren.