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Verfasst: Fr 27. Okt 2017, 22:13
von Morgenstern
Hulu, habe mich eine Weile nicht gemeldet, tut mir leid, ich hatte so eine ekelhafte Erkältung. Mit ACC akut und den Wundermitteln Salbeitee mit Honig, Teebaumöl (der PILZ unter den ätherischen Ölen, nämlich die Antwort auf alles) und viel viel warm-Zugedecktsein habe ich mich auf den Weg der Besserung begeben. KA, wo ich mir diesen verschissenen ALCATEL-Mist eingefangen habe.
Das Zitat ist so herrlich dramatisch, das hast Du doch selbst geschrieben, oder etwa nicht, Nionello?
Schade, das Beste, was ich meiner Meinung nach jemals geschrieben habe, ist mit dem alten Forum untergegangen. Und es war sooo eine schöne Geschichte. *schluchz*
Was das Experiment betrifft... Egoismus Part 1: Die ach sooo teamfähigen Leute, waren die nicht auch egoistisch? War denen Selbstdarstellung nicht wichtiger als die Aufgabe, die das Team hatte? Und wie hätte sich ein wirklich teamfähiger Mensch verhalten? Wenn er gesagt hätte, ich habe Ahnung von xyz, ich mach das freiwillig, dafür habe ich keine Ahnung von abc... und sobald er gefragt hätte, kann das jemand, macht er das, hätte er sich dann schon wieder als Chef aufgespielt und sich als nicht teamfähig disqualifiziert?
Egoismus Part 2: Die Leute in der (angeblich?) nicht teamfähigen Gruppe haben ihre eigenen Selbstdarstellungsbedürfnisse der Aufgabe untergeordnet. Ist das egoistisch? Hat sich derjenige, der die Erfüllung der Aufgabe in die Hand genommen und den anderen Aufgaben zugewiesen hat, egoistisch verhalten?
Meiner Meinung nach, die natürlich nicht maßgeblich ist, ist "Teamfähigkeit" nur ein Schlagwort. Sie wird in Stellenanzeigen oft gefordert, aber wenn man Stellenanzeigen mal so liest wie Hotelanpreisungen in einem Reisebürokatalog? Kann es nicht auch heißen, "Du musst bereit sein, für andere zu arbeiten, und wenn es gut ist, bekommen die die Anerkennung und die Gehaltserhöhung, wenn es schief geht, bekommst Du die Schuld und wirst gefeuert"? Ich bin mir wirklich nicht sicher, was ich davon halten soll.
Was das Stichwort "Ellbogengesellschaft" betrifft, würde ich gerne wissen, wo und wann es Deiner Meinung nach besser war als bei uns heute, Nionello. Mir gefällt es auch nicht, wie es ist, ich frage mich nur wirklich, ob es jemals in irgendeiner Gesellschaft fair zugegangen ist. Welche Gesellschaft wäre für DIch ein Vorbild, und wäre es dort für alle gut gewesen, sprich, man kann sich mit seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen, möglichst in seinem eigenen Haus wohnen, und sei es auch noch so klein, und es gibt (wenigstens theoretisch) einen Rechtsstaat?
Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 06:15
von Nionello
Oh jeh, du arme. Hat es dich also erwischt ... Gute gute Besserung an dieser Stelle, damit du ja wieder schnell auf die Beine kommst!
*lach* Ich schreibe meine Texte immer selbst und wenn ich was von anderen verwende, dann nur mit Quellenangabe (Damit wurde man sooo oft betraut, das vergisst man so schnell nicht wieder).
Ach Morgi, nicht traurig sein. Dies steht einer Dame wie dir doch nicht.
Und sieh, du hast mich gefunden.
Einen, der dir immer zuhört und mit dir schreibt.
So schreiben wir uns're Runden,
Mit dem ein und and'ren, der sich hier noch umhertreibt.
Wir füllen die Seiten, so schnell wie keine.
Dabei offen und mit ganzem Mut.
Und halten uns beide, locker auf de Beine.
Mit dir zu schreiben tut wirklich gut.
Nun, wenn ich ehrlich sein mag, und dies bin ich ja immer hier, so muss ich sagen, dass auch ich den Begriff der Teamfähigkeit noch nie in seiner gänze recht verstanden habe. Denn man muss, so empfehle ich doch, sich die Fragen der Parts oben stellen. Eine, nebenbei bemerkt, gute Möglichkeit über einiges nachzudenken und zu grübeln.
Also, geehrte Morgi, ich lebe seit rund über 20 Jahren und kann mich beim besten Willen, so ziehen wir mal mindestens die Hälfte auf Grund schwächlicher Erinnerungen ab, nicht erinnern, ob es in unserer Gesellschaft jemals einen anderen Zustand gegeben hat, als den jetzigen. Die Zeit vor meiner Geburt kann ich auch schlecht beurteilen, weil auch die Geschichtsschreibung und die Erinnerung anderer schwerlich zu beurteilen sind, weil diese dann auch selbst immer etwas verzerrt sind.
Eine Gesellschaft, welche Vorbildcharakter hätte, habe ich derzeitig keine. Ja auch ich finde die aktuelle Situation mehr als untragbar, aber ja die Frage sei erlaubt, ob es jemals fair zugegangen ist. Egal welch Gesellschaft man sich anschaut, ob gegenwärtig oder gar in der Geschichte, so muss man sagen, dass in jeder doch ein Fehler, wenn nicht gar noch mehr, beinhaltet sind/waren. Dies ist wohl auch dem Umstand zu verdanken, so meine Interpretation und bescheidene Meinung, dass es einfach im gesellschaftlichen Hinblick unglaublich viele Dinge gibt, die eben nicht immer gut zusammenpassen, und das selbst bei Konsensbildungen nie alle zufrieden sein werden. Dies erlebe ich auch des öfteren sehr stark und besser wird es wohl auch nicht werden - leider.
Um ausholen zu können, was ich an dieser Stelle mal nicht tun werde, so viel mag ich den Lesern nicht zumuten , könnte ich natürlich auf das Modell der "Repräsentativen Demokratie" eingehen und sagen, was ich davon halte und inwiefern ich Gesellschaft und diese Form der Herrschaft verbinde, aber ich denke dies führt dann doch zu weit und es gibt bestimmt andere schönere Themen, welchen wir uns widmen sollten
Anbei die Frage ... wenn ich meinen Text so lese, so kommt es mir doch vor, dass ich ganz schön ... förmlich? (kann man das so sagen) bin? Also vom Sprachstiel her .... fiel mir mal so auf
Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 15:54
von Morgenstern
Danke. Also, so schlimm hat es mich seit mindestens 20 Jahren nicht mehr erwischt.
Ich bin keine Dame. Und wenn Damen nur das machen dürfen, was ihnen steht, will ich auch keine sein. Nicht mal traurig sein dürfen die? Ich glaub', die dürfen auch nur essen, wenn sie allein sind, und so Sachen, ne?
Oh, was für ein schönes Gedicht. Ich kann mich im Moment nicht revanchieren, wir haben noch Tageslicht, da kann ich nicht dichten.
Ja, ich meinte natürlich nicht, ob es im Laufe der letzten 20 Jahre irgendwann besser war, sondern eher im Laufe der letzten 20 Jahrtausende. Und nicht nur unsere Gesellschaft, sondern irgendeine. Ich meine schon, dass es nie eine größere persönliche Freiheit gegeben hat wie heute bei uns. Und ja, es wird immer reichlich Fehler gegeben haben.
In der Tat, Du hast Dich besonders geschraubt ausgedrückt.
Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 22:02
von Nionello
Da kann man mal sehen, dass sich selbst Erkältungen und Co. weiterentwickeln und ganz schön frech sein können. Aber du bist ja stark und Willens die frechen Vieren/Bakterien schnell wieder loszuwerden. Sollen die doch wenigstens Miete zahlen
Wie du bist keine Dame Ja, wie sol ich dich denn sonst ansprechen (ja gut ... also mit Morgi ja schon ... ahem ... weiter im Text).
Also soooo war das natürlich nicht gemeint Was ich vielmehr sagen wollte war die versteckte Botschaft, dass es einer Dame nicht gut zu Gesicht steht, wenn diese traurig ist. Auch wenn das Leben manchmal sehr hart sein kann, so ist es doch mit den richtigen Menschen und den schönen Momenten viel zu kostbar, um traurig zu sein.
Also ob es so ist, das weiß ich nicht, aber dazu kann ich dir sagen, dass ich es persönlich vollkommen überzogen finde, der Damenwelt in irgendeiner Form "Auflagen" erteilen zu müssen, was diese denn "dürfen und nicht dürfen". Da fällt mir doch glatt ein, was ich letztens mal gelesen habe:
Es gibt ja diverse Frauen, die ja sagen, dass sie emanzipiert seien.
Nun hat eine Frau in den sozialen Netzwerken in eienr Gruppe einmal gefragt, welche alternativen Ideen es gibt im Bezug auf das Pausenbrot (also den Inhalt einer Brotdose), da nur die üblichen Sandwiches auf Dauer ja schon öde sind nach einer Zeit. Diese gibt sie Ihrem Mann immer mit auf die Arbeit. Und was war los? Schon wurde diese Dame angefeindet a la "soll er sich doch selbst was machen" ... "soweit kommts noch" ... und andere Sachen auch im Bezug darauf, dass sie eine "Sklavin" sei. Vollkommen unangemessen und überzogen. Schließlich musste sich die Dame auch noch rechtfertigen und erklären um halbwegs (wenn überhaupt) heil aus der Situation zu kommen. Als ob es Frau nicht dürfe, ihrem Gatten etwas mit auf die Arbeit zu geben und einzupacken.
Ähnlich verhielt es sich auch in einem Kommentar eines Mannes, der Fragte, welche Blumenalternative es zu Chrysanthemen gebe. Auch hier ähnliche Reaktionen der Männerwelt. Von mir vollkommenes Unverständnis.
Ich mag diese typischen "ungeschriebenen Verhaltensregeln" die einem auferlegt werden gar nicht! Was ist denn schon dabei in o.g. Beispielen? Also manchmal
Aber auch andere Sachen (leider kann ich da aus privaten Dingen berichten) wie "du darfst nicht mit anderen Jungen/Mädchen reden/etwas unternehmen, oder nur wenn du mir das sagst". Oder derartiges. Wie kann man einem Menschen nur so einengen und regelrecht als Besitzt abstempeln? Gerade in einer Beziehung? (Ich selbst habe keine aktuell, aber würde mich nie so verhalten oder so benehmen!)
" Ich meine schon, dass es nie eine größere persönliche Freiheit gegeben hat wie heute bei uns."... da stimme ich dir zu. So kommt es mir dann auch vor.
Muss wohl am Gedicht gelegen haben, obwohl ich äußerst selten dichte. Ich mag diese gerne (habe auch einen kleinen Einband mit kleineren Versen) zu lesen, aber was ich in der Schule immer nieeee mochte war die Interpretation/Analyse von diesen. Da war ich immer raus und konnte nie etwas zu sagen.
Manchmal kommt wohl das sehr ... erzogene in mir durch, obwohl ich sooo formell jetzt auch nicht bin. Schon höflich, aber eher etwas moderner nicht so geschraubt
Verfasst: So 29. Okt 2017, 18:16
von Morgenstern
Dame hat immer sowas von "das tut man nicht". Ich bin lieber 'ne Frau.
Ja, wirklich. Ich bin ja auch für Emanzipation, aber ich bin noch lange keine Sklavin, wenn ich dem Mann, den ich liebe, 'ne Freude mache. Meiner hatte mal einen knallharten Schwerstarbeiterjob auf dem Bau, da hab ich ihm massenweise Essen mitgegeben und auch in den Kommunikationsforen, in denen ich geschrieben habe, nachgefragt, wer Ideen hat, was ich nahrhaftes und leckeres mitgeben könnte. Ausschließlich belegte Brote wären eine öde Angelegenheit gewesen, und es sollten ja auch so 1.200 - 1.500 Kalorien sein, die man in zwei Viertelstunden Essenspause, die die hatten, zu sich nehmen können sollte. Ich wollte nicht, dass er sich nach dem harten Arbeitstag noch jeden Abend in die Küche stellt und sich selbst das Essen zum Mitnehmen macht. Ich hab' die Arbeitsabläufe auch mit der Zeit ziemlich perfektioniert, z. B. zuerst den Sahnequark mit Zucker bestreuen, bisschen Milch drauf, Brote schmieren, gekochte Eier oder Frikadellchen oder Kartoffelsalat oder was anderes einpacken (da hab ich zwischen verschiedenen Sachen abgewechselt), wenn das fertig war, war der Zucker auf dem Quark geschmolzen, und ich musste nicht mehr ewig rühren.
Haben andere Männer dem Mann mit der Chrysanthemenfrage auch vorgeworfen, er sei ein Sklave? (Pah - soll sie sich die Blumen doch selbst kaufen?)
Für Einengen in Beziehungen bin ich auch nicht. Eine Sache könnte ich VIELLEICHT verstehen, nämlich, wenn eine/r es nicht schön findet, wenn die andere Person so gar nichts erzählt, was er/sie tut, wenn er/sie gerade nicht mit dem Partner zusammen ist. Andererseits kann ich es auch verstehen, wenn jemand nicht permanent ausgefragt werden möchte.
Ich habe Interpretationen und Analysen von Gedichten und Prosatexten immer geliebt.
Verfasst: So 29. Okt 2017, 22:40
von Nionello
Gut, dann werde ich es mir wohl angewöhnen, die Dame eine Frau zu nennen, wie es ihr so gern beliebt, die Frau Zack, und es klappt *he he*
Ganz genau. Was ist denn wirklich dabei einem Mann den man sehr liebt und der wirklich auch andere Dinge tut (im Beispiel war es so, dass er auch tatkräftig im Haushalt mitgearbeitet hat und hart arbeitete). Manchmal verstehe ich es wirklich nicht, wie man sich dann so vollkommen daneben benehmen kann und die Sklavenkeule a la "wir sind doch nicht im Mittelalter" herausholt und um sich herschwingt.
Bei dem Herrn kann ich mich daran erinnern, dass es nur ich denke lediglich einen kleineren Kommentar gab, der aber auch aussagekräftig genug war. Der Herr der antwortete schrieb (lass mich lügen) sinngemäß, dass man das ja heute nicht mehr so mache und es eher so 20er Jahre mäßig wäre, solle die Frau sich doch Ihre Blumen selbst besorgen. Also recht ganz gut getroffen mit deiner Aussage.
Wobei ich auch hier nur den Kopf schütteln kann. Jetzt darf man selbst der Frau keine Blumen mehr schenken ... was kommt als nächstes? Türe aufhalten oder den Stuhl zurechtrücken wird bestraft mit sofortiger Verbannung? Ohne Worte...
Das ist auch so ein zweischneidiges Schwert. Ich kann es ja auch verstehen, dass man wissen will was der jeweils andere macht in Abwesenheit des Partners/der Partnerin. Aber fühlt man sich dadurch nicht auch ein wenig eingeengt a la "der/die will aber auch alles wissen...". Wobei es ja mittels Smartphone (ich mag dieses Wort mittlerweile wirklich nicht mehr, wenn man bedenkt was man so alles gelesen hat was die so können und so weiter ... aber anderes Thema) auch nicht mehr schwer ist "beim Partner zu sein". Erlebe es ja auch im Umfeld mit, dass man dann fast schon permanent am Handy verbringt mit Nachrichten schreiben und gucken, was der/die andere so macht und tut und lässt ... wie gut, dass ich keines besitze Ja ich weiß, voll uncool, aber ich brauch auch nicht wirklich eines. Pasta! .... ne das war was anderes ... Basta
Ehrlich?
Ich habe damit immer Probleme und weiß wirklich nie, was man von mir will. Da lagen mir andere Themen besser. In Aufsätzen war ich ja immer gut, bei dem was ich immer so geschrieben habe. Mich wundert es, dass das Heft gereicht hat und ich nicht noch 2 oder 3 andere nebenher brauchte. Meistens waren auch guten Noten herausgekommen
Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 11:57
von Morgenstern
Dann kapiere ich es gar nicht, wenn er sogar im Haushalt angepackt hat. Ich kann's sogar nachvollziehen, wenn die gaaaaaaanz alten Emanzen mal das Kind mit dem Bade ausgeschüttet haben. Aber inzwischen denke ich, dass Frauen wohl eher auf der Arbeit Probleme mit Männern haben können (angegrapscht oder beruflich "gedeckelt werden" z. B.), als zu Hause mit dem eigenen Mann. Ausnahmen gibt es immer, mein jüngster Schwager ist so ein richtiger kleiner Pascha.
Tür aufhalten, in den Mantel helfen, da kann es auch sein, wie man's macht, macht man's verkehrt. Eine fühlt sich nicht ernst genommen, wenn man es tut, die andere, wenn man es lässt. Und egal wie, die Mecker kriegt wahrscheinlich meistens genau der Mann, der es gar nicht verdient hat. Er muss dann für die anderen büßen. Tut mir ja auch leid. *tröst*
Klar ist das ein zweischneidiges Schwert. Normalerweise ergibt sich das ja so, dass man erzählt, was man gemacht hat. Und wiederum - wenn der andere gar nichts wissen will, kann man sich auch fragen, interessiert er/sie sich eigentlich gar nicht für mich?
Weißt Du was? *flüster* Ich habe überhaupt kein Handy. Und DAS finde ich cool. Ich bin kein Handy-Sklave. Obwohl ich manchmal das private Handy meines Mannes mitnehme. Das hat letztes Jahr auf dem kleinen PandT-Treffen für Lacherfolge gesorgt, mir musste erst mal jemand zeigen, wie ich es aufklappen muss. Ist aber auch kein Smartphone. Beruflich hat er eines, und da ist es auch notwendig. Als Schiffselektriker muss er oft mal was photographieren und schnell an den Chef schicken.
Ich fand's immer faszinierend, was einem zu einem Gedicht, was auf den ersten Blick vielleicht nur 8 oder 16 Zeilen sind, alles einfallen kann.
Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 12:27
von Abdul
Soso, zockt hier täglich 10 Stunden aber mobil, nee! Wo ist der nächste Scheiterhaufen?
Leider ist P+T aber eh nicht sehr Smartphone-freundlich.
Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 12:33
von Martin Extrem
Soso, zockt hier täglich 10 Stunden aber mobil, nee! Wo ist der nächste Scheiterhaufen?
Leider ist P+T aber eh nicht sehr Smartphone-freundlich.
Smartphone-freundlich, vielleicht kommt es bald ja noch
Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 14:04
von Morgenstern
Soso, zockt hier täglich 10 Stunden aber mobil, nee! Wo ist der nächste Scheiterhaufen?
Es muss unheimlich fummelig sein.
Und wie soll ich mir das konkret vorstellen? Im Bus oder in der U-Bahn 'ne halbe Stunde was machen, was ich an meinem Schreibtisch in 5 Minuten getan habe? Da lese ich lieber ein Buch. Zu Hause und auf der Arbeit entfällt Smartphonefummelei sowieso. Wo sonst? Wenn ich bei anderen Leuten zu Besuch bin? Macht man das heutzutage so? Außerdem habe ich ein kleines Notebook, das nur 1,2 kg wiegt, für "aushäusige" Zwecke, das hatte ich auch mit im Urlaub.
Wo sonst? Beim Essen im Restaurant? Wenn man eine Kabarett-Vorstellung besucht? Beim Einkaufen, wenn man gerade an der Kasse wartet? Im Wartezimmer beim Zahnarzt?