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Preise am Grossmarkt

Verfasst: So 27. Aug 2017, 16:44
von HerrSchmidt

ich fände es gut, wenn man die Mindestpreise für Produkte am GM staffeln würde. Zur Zeit ist es doch so, dass gerade da, wo ein grosses angebot herrscht, die meisten zum Lokalopreis (also Mindestpreis) greifen, um ihre Waren irgendwie an den Mann (oder die Frau) zu bringen.
Somit zählt dann eigentlich nurnoch wer die höchste Qualität hat. Gerade für kleinere Spieler bzw. Spieler die mit ihren Produkten einfach noch nicht so weit sind, wird damit mehr oder weniger die Möglichkeit genommen, ihre Waren am GM zu verkaufen.
Wie wäre es nun, wenn man eine Mindestpreisstaffelung einführen würde ? Beispielsweise alle 10 Qualipunkte steigt der Mindestpreis um 5%. Somit wäre ein Produkt mit q90-100 schon 50% teurer als ein Lokaloprodukt. Bei Endprodukte wäre dann wohl auch noch der Ruf einzubeziehen.
Damit würde das Preisgefüge auf dem GM in die Breite gezogen und qualitativ bzw. rufmässig höherwertigere Produkte wären zwangsweise auch teurer.
Vielleicht überlegt sich der eine oder andere dann auch, gerade bei Rohstoffen und Zwischenprodukten, ob er nicht doch nur das kauft, was er an quali zum produzieren braucht statt einfach nur der höchsten Quali zu folgen, weil... kost ja eh alles das gleiche.
Mir ist natürlich auch klar, dass insgesamt dann alles um einiges teurer wird, aber ich fände das, im vergleich zu der erhöhten Chance "minderwertigere" Produkte zu verkaufen und somit auch mehr Dynamik ins Spiel zu bringen, eine akzeptable Sache.


Verfasst: So 27. Aug 2017, 18:02
von eXit

Du hast natürlich recht das bei einem Überangebot von Verkaufswaren sehr gerne die Preise dramatisch gesenkt werden. Auch ich verkaufe gerne sehr günstig, liege aber immer noch über meinen PP.


Die Preise an die Quali zu koppeln ist schon nicht schlecht, aber evtl. lässt sich ja über den eigenen PP auch etwas machen. Also ich kann meine Waren nicht unter dem eigenen PP auf den GM legen.
Vielleicht überlegt sich der eine oder andere dann auch, gerade bei Rohstoffen und Zwischenprodukten, ob er nicht doch nur das kauft, was er an quali zum produzieren braucht statt einfach nur der höchsten Quali zu folgen, weil... kost ja eh alles das gleiche.
Da eine höhere Quali von Rohstoffen und Zwischenprodukten auch einen nicht unerheblichen Vorteil bei der eigenen produzierten Qualität hat, kaufen alleine deshalb schon einige die höhere Qualität ein.

Verfasst: So 27. Aug 2017, 18:25
von HerrSchmidt

Ja stimmt. Da haste recht. Die quali der eingekauften Sachen beinflusst natürlich die Quali des eigenen Produkts.... hab ich als quasi autarker Produzent nicht bedacht.
Womit wir dann aber auch beim PP wären.

An sich ist der Gedanke auch nicht schlecht, allerdings kann ich als Produzent wesentlich günstiger Zwischen-/Endprodukte produzieren, wenn ich nichts einkaufen muss. Somit wäre dann auch wieder derjenige im Vorteil beim Endpreis, der alles in eigenregie herstellt.


Verfasst: So 27. Aug 2017, 18:38
von eXit
Aber damit hätten wir, die autark produzieren, ja einen erarbeiteten Vorteil . War sollen wir den Vorteil nicht nutzen dürfen. Dafür können wir nicht in den Mengen produzieren, wie die die extern Rohstoffe und Zwischenprodukte einkaufen. Wenn ich mir Vorstelle ich würde meine Produktionsflächen die ich für Zwischenprodukte nutze noch für Endprodukte nutzen

Verfasst: So 27. Aug 2017, 19:33
von Crocodealer

Gerade für kleinere Spieler bzw. Spieler die mit ihren Produkten einfach noch nicht so weit sind, wird damit mehr oder weniger die Möglichkeit genommen, ihre Waren am GM zu verkaufen.
Kleinere Spieler unter 125Mio Firmenwert haben doch jetzt schon die Möglichkeit unter Lokalopreis anzubieten. Die jetzige Regelung ist eine Sperre für große Spieler ihre Ware zu Dumpingpreisen zu verscherbeln. Ich finde das so wie es ist eigentlich nicht schlecht.



Schlecht ist die Regel höchstens für Spieler mit Q99, die permanent von Spielern mit Q100+ ausgestochen werden, aber so fein zu staffeln, wäre ja auch irgendwie nicht wirklich praktikabel. Dann müssen die mit Q99 sich halt mehr anstrengen und ihre Qualität verbessern.

Bei Endprodukte wäre dann wohl auch noch der Ruf einzubeziehen.
Wie soll das denn gehen? Erstens ist das Optimum beim Ruf von Produkt und Qualität abhängig und zweitens schwankt der Ruf über den Tag viel zu start.


Verfasst: So 27. Aug 2017, 19:46
von noel

Außerdem denke ich, dass die erhöhung der Mindestpreise kleinen Spielern eher schaden würde,da diese oft noch auf GM käufe angewiesen sind, die Große werden ihre Zwischenprodukte/ Rohstoffemeistens entweder per AT bekommen, wo der Mindestpreis eh egal ist bekommen, oder diese Selbst produzieren.
Außerdem wird damit der GM eher "tot", da die Spieler dann eher nurnoch auf direktbelieferung zu niedrigeren Preisen gehen, hat man auch schon gesehen als der aktuelle Mindestpreis eingeführt wurde, wie erstmsl ne Zeitlang fast garnichtsmehr am GM ging.

Verfasst: So 27. Aug 2017, 19:51
von HerrSchmidt
hm. ich sehe schon. so einfach scheint die thematik dann doch nicht zu sein.

Verfasst: So 27. Aug 2017, 20:04
von JugoProm

Zur Zeit ist es doch so, dass gerade da, wo ein grosses angebot herrscht, die meisten zum Lokalopreis (also Mindestpreis) greifen, um ihre Waren irgendwie an den Mann (oder die Frau) zu bringen.
So läuft das aber ab. Im real Life ist das auch so.


Früher hatten wir Stahl in Unmengen. PP ist je nach dem zwichen 3-4€. VK 5-7€. Jetzt ist der Stahl knapp. Und bum kostet es sofort 10€. Hängt alles vom Angebot und der Nachfrage ab. Ist auch gut so. Angemessener Preis für den Stahl wären ja auch 9-10€


Es bringt einem nichts wenn die Level 0 Fabse pro 20.000m² weniger als 600.000€ abwirft. Ist meine Firmenpolitik zumindestens.




Was ich aber schon vor langer Zeit geschrieben habe und begrüßen würde ist die Tradition des Artikels einzuführen. Die ist halt Zeit abhängig, aber soll nur gelten wenn die Quali und Ruf nicht zu sehr % fallen. So könnten auch Artikel mit geringerer Quali und Ruf von den Kunden bevorzugt werden. So wie die Eigenmarken der großen Handelsketten.


Verfasst: So 27. Aug 2017, 20:47
von Morgenstern

Was Endprodukte betrifft:


1. Sobald ich ein Level-0-Endprodukt mit Quali und Ruf prodde, wird es niemals zu Lokalopreis an den Großmarkt gehen. (Wenn es überhaupt an den Großmarkt geht, ich bin nicht für so etwas.) Ich sehe es wie JugoProm. Ich muss für die nächste Fabrik-BG 8,1 Millionen bezahlen und über 37 Tage darauf warten. Es sind ja nicht nur die Betriebskosten der Fabrik, auch der Preis für die Baugenehmigung muss in absehbarer Zeit wieder hereinkommen.


2. Neue Spieler müssen die ersten beiden Produkte nicht erforschen und bekommen dazu noch Quali 50 und Ruf 50 erst mal geschenkt. Bis sie 1 Mio. Firmenwert haben, haben sie Zeit, das selbst aufzufangen. Dass das verflixt schnell gehen kann, weiß ich auch.


Und da wird es ein Thema, dass Kommunikation in diesem Spiel wichtig ist. Es gibt genug große Spieler, die einem neuen Spieler, der unbedingt als Fabrikant anfangen will, sehr viel für sein erstes Endprodukt bezahlen. Es sollte mehr betont werden, dass es wichtig ist, sich Kontakte zu suchen. Sicher wäre es auch eine gute Idee, das Mentorensystem einzuführen, was mal angedacht war. Ich weiß nicht, ob es mal umgesetzt worden ist. Es beruht darauf, dass sich große Spieler freiwillig als Mentoren zur Verfügung stellen und entsprechend gekennzeichnet werden, so dass neue Spieler wissen, den kann ich ansprechen, der hilft mir gerne bei den ersten Schritten.


Plus, dass viele neuen Spielern natürlich gerne Tomaten, Wasser, chem. Min., Zitronen oder was sie eben für ihr erstes Produkt brauchen, gerne für weniger Geld als den Lokalo-Preis verschicken. Sogar das bisschen Stahl oder Kunststoff oder Glas, was sie brauchen.


Was Zwischenprodukte betrifft: Level-0-Zwischenprodukte mit Quali 50 braucht kein Mensch. Rohstoffe auch nicht. Rohstoffe des Levels 0 kann man ganz gut verramschen; wenn man sich eine Fabrik gebaut hat, sollte man kein Zwischenprodukt machen. Ist so. Punkt. Es soll in der Begrüßungs-IGM dreimal fett und unterstrichen stehen: Lasse die Finger von Zwischenprodukten. Mehr kann man dann auch nicht tun. Niemand wird sich seine hochwertigen Endprodukte mit minderwertigem was auch immer versauen, nur, weil ein neuer Spieler das unbedingt prodden will.

Verfasst: So 27. Aug 2017, 21:22
von DasRallum

Da eine höhere Quali von Rohstoffen und Zwischenprodukten auch einen nicht unerheblichen Vorteil bei der eigenen produzierten Qualität hat, kaufen alleine deshalb schon einige die höhere Qualität ein.
Jain, da nach meinem Laienverständnis der Vorteil bei nur max. 10% liegt. Die niedrigste Qualität ist nunmal ausschlaggebend. Ich habe bei meinen 3 Metallsorten recht schnell lernen müssen, dass es absolut nichts bringt, Q100-Rohstoffe einzukaufen, wenn ich selbst bisher nur Q70 erforscht habe. Dann bekomme ich im besten fall ca Q74 Metall raus. Natürlich greife ich, wenn eh alles gleich viel kostet, zur besten Qualität. Aber ich habe mich auch schon mit Q75 Rohstoffen zufrieden gegeben, wenn diese wesentlich günstiger waren, da ich ja selbst nur ein Produkt von niedriger Qualität hatte und dementsprechend auch nur für wenig Geld weiter verkaufen konnte. (außer ein großer Spieler war mildtätig)


Dementsprechend macht die Idee mit der Staffelung in meinen Augen schon Sinn, genauso wieso Lvl+0 Rohstoffe und Zwischenprodukte. Vielleicht macht es keinen Sinn für die großen Spieler, für die nur noch Q100 zählt. Aber für die Neuanfänger unter sich, die eher auf den Preis schauen, als auf die Qualität, da ihnen höherwertige Rohstoffe eh kaum was bringen, macht es durchaus Sinn eher günstige Rohstoffe einzukaufen, die auf der gleichen Qualitätsstufe, wie ihr Produkt sind.