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Kritik: Firmeninterner Warenverkehr und Bilanz
Verfasst: Mo 6. Aug 2018, 12:42
von Valseir
Meine tägliche Bilanz ist seit einiger Zeit eher unbrauchbar geworden und ich frage mich ob man damit auch "Steuerbetrug" betreiben kann.
Um die folgenden Zahlen ins Verhältnis rücken zu können, ich mache im Durchschnitt 7-8 Mio € Gewinn pro Tag.
Meine Geschäfte stehen alle in GH, seit geraumer Zeit beliefert mich aber auch ein anderer Spieler aus RB. Der Warenpreis beträgt etwa das 2,5 fache des lokalo-Preises.
Ich lasse mir die Waren innerhalb von RB liefern und verschicke sie zu 1€ pro Stück über die Grenze an mein Lager in GH, dadurch muss ich nur den lokalo-Preis verzollen und nicht den Kaufpreis.
Allerdings schlägt das auch direkt auf meine tägliche Bilanz mit der Größenordnung von -20 Millionen durch, weil den Waren ein hoher Wertverlust nachgesagt werden (Ankaufpreis --> 1 €).
Wenn ich die Waren dann vom Lager in GH an meine Läden verschicke erhöhe ich den Preis auf Einkaufspreis + Zoll, damit die Bilanz der Läden stimmt, dabei entsteht dann ein Gewinn in der täglichen Bilanz in Millionenhöhe weil die Waren jetzt wieder den korrekten Wert haben.
Im Mittel gleicht sich der Bilanzverlust und der Bilanzgewinn natürlich aus aber da man auf Gewinne steuern zahlt und bei Verlusten nichts geschenkt bekommt ist es dennoch blöd. Außerdem kann man die tägliche Bilanz nicht mehr verwenden sondern nur noch den Durchschnitt der letzten x Tage.
Verfasst: Mo 6. Aug 2018, 19:42
von Cain
Ich finde es interessant das du kritik äüßerst bei DIngen die du selbst die so machst . Es geht ja auch anders.
Also Punkt 1 : Es gibt keinen Trick des Steuerbetrues, Da du am Ende eh bezahlen musst wenn du die Ware verkaufst. Daher ja kurzfristig kann man seine Steuerschuld "kontrollieren" , aber bezahlen muss man am Ende wenn man es verkauft eh.
ZU Punkt 2 , ja die Bilanz ist bei dir täglich nicht verwenden, aber nur deshalb weil du es dir zu günstig verkaufst um Zoll zu sparen. Was soll das Spiel dazu können ? Du könntest auch korrekt sein und es korrekt versenden zu deinem Einkaufspreis, oder dir dirket in dein Lager der anderen Stadt liefern lassen und Zoll bezahlen.
Also daher kann ich leider deine Kritik nicht nachvollziehen.
Der Grund warum wir freie Wahl des Versandpreises haben ist ein Abstimmung aus dem Jahre 2012 wo die Spieler den Wunsch geäußert hatten. Davor war der Mindestversandpreis der Lokalopreis.
Verfasst: Mo 6. Aug 2018, 20:30
von Valseir
Ich find es halt komisch, dass ich meine Bilanz so beliebig ändern kann indem ich effektiv nichts tue außer eine Ware von Lager A nach Lager B zu fahren.
Verfasst: Mo 6. Aug 2018, 21:57
von Martinowitsch
Nun das ganze ist einfach ein rechnerischer Trick. Beim internen verschicken deiner Ware setzt du zuerst den Warenwert hinab und erhälst somit einen Bilanztechnischen Warenverlust um Zoll zu sparen, das einzige was du in meinen Augen tun kannst ist diese Ware bei Ankunft im anderen Lager direkt weiter zu versenden mit den eigentlichen Wert um diesen Warenverlust auszugleichen. Wenn du diese Praxis länger durchführst kann es passieren das du den Zoll den du durch diesen Trick einsparst mit der Gewinnsteuer in erhöhter Form nachbezahlst.
Das ganze wird in Real ähnlich gehandhabt, da wird für jedes Inventarteil ein Warenwert festgelegt und an diesem Warenwert orientiert sich die Bilanz eines Unternehmens. MIt ähnlichen Tricks wie denen die du beim versenden machst kann ein Unternehmen Gewinne/Verluste verstecken/verschleiern. In wie weit solche Taktiken am Ende legal sind vermag ich nicht zu sagen.
Verfasst: Fr 10. Aug 2018, 21:19
von Morgenstern
Ich meine, dass man nicht soviel Gewinnsteuer bezahlt, wie man Zoll bezahlen müsste. Zu 1 Euro brauchst Du die Waren nicht zu verschicken, Valseir, weil es einen Mindestzoll gibt, der sich nach einem MIndestwarenwert richtet, den man in der Wiki nachlesen kann. Ich habe den Fachausdruck vergessen. Es ist nicht der Normalverkaufspreis.
*offtopic* So ganz kann man das im RL mit der Bewertung von Gegenständen nicht machen, wie man will. Bei eingekauften Waren muss man schon plausibel erklären können, wenn man sie unter dem Einkaufspreis bewertet. Es gibt Gründe, z. B. dass sie im nächsten Jahr wesentlich billiger zu haben sind. Zu hoch bewerten darf man sie gar nicht, weil man zukünftige Gewinne nicht vorwegnehmen darf.