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Forschungsgebühr - Hohe Qualität, kostenintensiver
Verfasst: Do 12. Mär 2020, 21:55
von Lukander
Ich hab mir das mal genau angesehen und bin zu Schluss gekommen, das der Erhalt von Q100 finanziell ein Witz ist. Ich bin der Meinung Q100 zu erhalten bzw. allgemein eine hohe Qualität zu halten, sollte so teuer sein, das es sich nicht lohnt zum Lokalopreis zu verkaufen! Es könnte ein leichter Wink in die Richtung geben das man das nicht zum Ramschpreis raushaut und damit anderen Konkurrenten alles zerstört mit der Preispolitik.
Spontan ist mir da eine Forschungsgebühr, Forschungssteuer, nennen wir sie wie wir wollen, eingefallen. Kurz nach Mitternacht wird ja ab 5 MIo. € Firmenwert der Verfall der Produktqualität eingeleitet. Ab diesem Zeitpunkt könnte die Gebühr fällig werden. Täglich nach diesem 0,5% Verfall folgt die Berechnung der Gebühr. Als Beispiel hab ich 100.000€ genommen.
Q100 = 100.000€
Q99 = 99.000€
Q70 = 70.000€
...
,,.
Diese Gebühr gilt für alle aktiven Forschungen, also nicht die inaktiven.
Anhand meines Weins hätte ich zum Beispiel 300.000€ täglich Forschungsgebühr zu bezahlen weil ich sowohl Wein, Weintrauben und Glas selbst mache und forsche. 3 Produkte jeweils auf Q100.
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Ein anderes System wäre noch drastischer (gefällt mir aber deutlich besser weil es individueller ist, wer mehr produziert zahlt mehr wer weniger produziert, zahlt weniger) indem man die produzierte Anzahl des Produkts nimmt und diese mit dem halben GM Lokalopreis multipliziert und das Ergebnis je nach Qualität mit der Dezimalzahl multipliziert. Q100 = 1,0 Q73 = 0,73. Nehmen wir wieder meinen Wein. GM Lokalopreis ist 3,23€ Hälfte ist 1,615€. Ich produziere täglich 384.000 Wein.
384.000x1,62 = 620.160€
Ich hab Q100 also muss ich den vollen Betrag zahlen, hätte ich Q99, dann wäre es 0,99 bzw. 99%
Nehmen wir nun einen durchschnittlichen Produktionspreis von mir, 1,69€.
384.000x1,69 = 648.960€
Dazu die Forschungsgebühr und dann geteilt durch Tagesproduktion, damit wir den Preis haben den wir pro Wein ausgeben müssen in der Produktion inkl. Forschungsgebühr:
648.960+620.160 = 1.269.120 geteilt durch 384.000 = 3,31€
In diesem Beispiel haben wir 8 cent über dem GM Lokalopreis und damit ganz einfach geregelt das es nicht mehr lohnt für diesen zu verkaufen. Ich verkaufe meinen Wein für 7,50€ und hab damit einen fairen Preis mit Q100.
Als weiteres Beispiel Bilderrahmen von Alexa.
Auch sie würde nahe am GM Lokalopreis sein und nicht mehr für diesen verkaufen können muss dementsprechend höher gehen.
im folgenden ein Beispiel mit geringer Bonbon Qualität:
Bonbons mit Q14. Für so geringe Qualität bleibt es deutlich unterm Lokalpreis und damit auch lohnenswert dann nur für den Lokalo anzubieten.
Während ich das so niedergeschrieben habe muss ich sagen ich bin von dieser Idee begeistert xD
Zusammenfassend kann man sagen, wer Q100 hat, wird mit diesem System annähernd an den Großmarktpreis der Lokaloware kommen. Ein verramschen zum Lokalo wird damit absolut nicht mehr lohnenswert sein. Wer mit minimalen Gewinnen leben kann wird auch hier Spottpreise anbieten können, aber am Ende macht man so ein wenig Druck damit Q100 höherpreisigiger wird als die schwachen Qualitäten.
Verfasst: Do 12. Mär 2020, 22:00
von MaoMao
Beide Systeme gefallen mir und bin dafür. Egal für welches System. Also Daumen hoch.
lg lexa
Verfasst: Fr 13. Mär 2020, 00:31
von Abdul
Die Grundidee, die Dumping-Preise sowohl im Großhandel als auch im Geschäft zu verhindern, finde ich großartig.
Allerdings haben es Produzenten sowieso schon schwerer als Verkäufer, und ich möchte sie lieber entlasten als neue Gebühren einzuführen.
Daher schlage ich einen anderen Weg vor:
- Mindestpreise im Geschäft
- Mindestpreise am GM oberhalb Lokalo
- Minimum Versandpreis ab Firmenwert
- Maximum Preis von derzeit 5x Lokalo lockern
Beispiel A, fix:
- Minimum 2x Lokalo im Geschäft für Spielerware
- Minimum 1,2x Lokalo für Spielerware am GM ab Quali/Firmenwert
- Minimum Lokalo Versandpreis ab Quali/Firmenwert
Beispiel B, dynamisch:
- Minimum Lokalo + 1% pro Qualipunkt im Geschäft für Spielerware
- Minimum Lokalo + 0,2% pro Qualipunkt für Spielerware am GM ab Quali/Firmenwert
- Minimum 1% Lokalo Versandpreis pro Quali
Verfasst: Fr 13. Mär 2020, 03:41
von gorgos
Die Einführung neuer Gebühren für Produzenten halte ich für unsinnig.
Als Produzent ist eh kaum Gewinn zu machen
Lukander
Leider habe ich deinen Wein in der Verkaufsstatistik nicht gefunden
Aber 7,5 ist schon ein Kampfpreis.
Ich verkaufe meine eigene Produktion zu etwa 14
Ausserdem liegt mein Produktionspreis jetzt schon etwa 20% über lokalo.
Abdul
Alles was zu einer Stärkung der Produzenten beiträgt, halte ich für richtig
Verfasst: Fr 13. Mär 2020, 11:43
von Lukander
7.50€ ist der Preis den ich von Händlern verlange, nicht im Endverkauf. Und damit bin ich der teuerste Wein, auf dem GM werde ich den gar nicht mehr los weil es dort Wein für 4-5-6€ gibt.
Das große Ziel von dem ganzen, egal welche Lösung wir finden, muss sein, das niemand hohe Qualität über 90 für Lokalo am GM verkaufen kann, weil er dadurch Verluste machen muss! Auch wenige cent über Lokalo dürften nicht lohnenswert sein.
Es kann nicht sein, das man Topqualität nur noch zu Lokalo los wird, weil die Konkurrenz so billig verkauft.
Verfasst: So 15. Mär 2020, 16:28
von Bastileos
vielleicht hab ich es ja nicht verstanden, aber den höheren Preis muss der Produzent dann verlangen weil er durch Gebühren höhere Kosten hat. Was genau hast du dann davon, wenn du einen höheren VK erzielst, der Mehrertrag aber für eben diese Gebühren wieder flöten geht?
Verfasst: So 15. Mär 2020, 17:22
von Lukander
Man hat folgendes davon, z.b. Q50 kann zum Lokalo fair angeboten werden und wird eher gekauft weil Q100 dann deutlich überm lokalo angeboten werden muss damit man noch Gewinn macht.
Derzeit ist es leider so das Q100 für Lokalo angeboten wird, und jeder der nicht Q100 hat muss seine Ware entsorgen oder verramschen bis er auch Q100 hat.
Verfasst: Mo 16. Mär 2020, 17:13
von Bastileos
dann ist der Markt für dieses Produkt aber auch übersättigt
Verfasst: Mo 16. Mär 2020, 21:30
von Lukander
Das ist aber bei allem, entweder gibt es das garnicht, oder zum Lokalo. Und das ist eben ein Fehler am System. Ein Produkt sollte eine breite Preisspanne haben wenig Q für wenig Geld und hohe Q für mehr Geld.
Verfasst: Di 17. Mär 2020, 14:23
von eXit
Es gibt viele die die hohe Qualität einfach nur kaufen um ihrem Zwischenprodukt/Endprodukt zu einer höheren Qualität verhelfen wollen.
Schon darüber nachgedacht das der eine oder andere gar nicht weiß für welchen Preis er eigentlich produziert, weil er seinen eigenen internen Preise einfach nicht vernünftig kalkuliert, bzw. zu Mondpreisen verschickt.
Im Prinzip ist der Anfang das ein Mindestpreis her muss, zu dem ich selbst intern verschicke, um zumindestens einen ordentlichen PP zu erhalten. Aber solange manche aufs blaue hinaus einfach was produzieren und verkaufen wird diese Debatte zu nichts führen.