Preise am Grossmarkt
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HerrSchmidt
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- Registriert: Mi 26. Jul 2017, 18:39
So läuft das aber ab. Im real Life ist das auch so.
Früher hatten wir Stahl in Unmengen. PP ist je nach dem zwichen 3-4€. VK 5-7€. Jetzt ist der Stahl knapp. Und bum kostet es sofort 10€. Hängt alles vom Angebot und der Nachfrage ab. Ist auch gut so. Angemessener Preis für den Stahl wären ja auch 9-10€
Ja sicher läuft das so. Aber... Wie du schon selber schreibst, wäre ein angemessener Preis vielleicht 9-10€, aber sicherlich nicht der Lokalopreis für einen hochwertigen Stahl. Und genau das ist, was ich so im Kopf hatte mit meinem Einfall. Dem ein Riegel vorzuschieben, das solch hochwertigen Produkte eben auch teurer sein müssen.
Ich kann aber auch Noels Einwand nachvollziehen, dass die kleineren Spieler mehr auf den GM angewiesen sind, als grössere Spieler und somit vielleicht doch der Nachteil für sie grösser wäre als der Vorteil.
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mfg graf schuh (weil ich so gerne schuhe zähle... 1... 2.... 3. schuhe..... *donnerblitz*.... 4....5 hahahahha)
Herr Schmidt - Bundeskanzleramt - ID 13287
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Morgenstern
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Als ich noch ein großer Prodder war, hab ich einem Stahlprodder geschrieben, dass ich so und soviel Stahl am Tag erbitte und 10 Euro dafür zahle. Sowohl meinem Kaviar als meinen Glastischen war der Preis piepegal.
Gerade bei Stahl gibt es so einen Zyklus. Mal gibt es viel zuviel, mal besteht ein Mangel. Ich habe immer Stahl bekommen, weil ich immer 10 Euro dafür bezahlt habe.
Ich finde, wer geizig ist und zu Zeiten, wo es billig zu haben ist, was vom GM holt, ist selbst schuld, wenn er dann irgendwann nichts mehr hat. Ist meine Meinung, und niemand muss es so sehen wie ich.
Sollte ich irgendwann wieder ein großer Prodder sein, suche ich mir natürlich auch wieder einen Stahl-Lieferanten und biete 10 Euro für die Einheit Stahl. Auch, wenn er gerade am GM in bester Quali knallbillig zu haben ist.
LKW legen Eier. Und Pilzi hat am Frosch gelutscht.
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HerrSchmidt
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- Registriert: Mi 26. Jul 2017, 18:39
Ja sicher läuft das so. Aber... Wie du schon selber schreibst, wäre ein angemessener Preis vielleicht 9-10€, aber sicherlich nicht der Lokalopreis für einen hochwertigen Stahl. Und genau das ist, was ich so im Kopf hatte mit meinem Einfall. Dem ein Riegel vorzuschieben, das solch hochwertigen Produkte eben auch teurer sein müssen.
dooh. Ich meinte natürlich, dem ein Riegel vorzuschieben, dass hochwertige Produkte nicht zum Lokalo verkauft werden und teurer sein müssen.
Muss wohl gestern abend in leichter Umnächtigung geschrieben haben...
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Herr Schmidt - Bundeskanzleramt - ID 13287
Was mir übrigens gerade Mal dazu auffällt. Es ist ja nicht nur so, dass Produkte nur bei großem Angebot zum Lokalo-Preis verscherbelt werden. Selbst bei Waren wo es nur 1-3 Anbieter gibt, habe ich schon sehr oft Angebote zum Lokalo-Preis gesehen, was mich sehr gewundert hat. Scheinbar interessiert es viele Leute nicht, dass sie mehr Gewinn erwirtschaften könnten, wenn sie den Preis an die Marktsituation anpassen. Oder es ist ihnen schlicht zu mühsam am Großmarkt ständig nach ihren Produkten zu sehen.
Vielleicht sollte man eine Lösung finden um einen leichteren Überblick bezüglich der Konkurrenzfähigkeit der eigenen Produkte am Großmarkt zu bekommen. So könnte man eventuell ganz ohne Zwang mehr Dynamik in die Großmarkt-preise bringen.
Mir kommt dazu die Idee eines Art Preis-Vorschlags-Systems basierend auf der Produktqualität, den Preisen am Großmarkt und ein vom Stadtrat festgelegter Vorschlags-Preis für Q100.0 Waren.
Für jedes Angebot am Großmarkt(Mit Q>0) und für den Vorschlags-Preis wird ein Qualitäts-zu-Überpreisfaktor berechnet = (Angebotspreis-Mindestpreis)/Qualität
Bsp: Europaletten (Min: 4€) , Angebot Q70 - 6€ => (6€-4€)/Q70 = 0,0286
Aus allen Überpreisfakoren wird dann ein Durchschnitt gebildet. Dieser kann dann entsprechend der Qualität wieder rückgerechnet und als Preisvorschlag angezeigt werden.
Als Beispiel: Ware: Euro-Paletten, Mindestpreis(Lokalo): 4€, Vorschalgspreis(Q100.0): 9€
Angebotsqualität
Angebotspreis
Überpreisfaktor
Preisvorschlag
20
4€
0
4,65€
30
6€
0,0666
4,98€
50
5€
0,02
5,63€
70
6€
0,0286
6,28€
100
7€
0,03
7,25€
100
9€
0,05
(Vorschlagspreis)
Durchschnitt des Überpreisfakors aus den 5 Angeboten + dem Vorschlag des Stadtrates = 0,0325
Keine Ahnung ob es funktioniert. Aber das wäre zumindest ein Versuch.
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Mit freundlichen Grüßen
DasRallum von Ducatronics
Sorry. Da ich nicht editieren kann.. ich hatte das hier vergessen:
Der rückgerechnete Preisvorschlag, könnte dem Spieler auf zwei Arten angezeigt werden.:
Zum Einen bevor ein eine Ware an den Großmarkt verschickt.
Und zum anderen Stelle ich mir eine Art Tabelle vor, in welcher alle eigenen Produkte am Großmarkt aufgelistet sind, mit aktuellem(änderbaren) Preis, dem Preisvorschlag, dem Preis des Konkurrenten mit der nächst-höheren Qualität und den des Konkurrenten mit der nächst-niederen Qualität. So könnte man relativ leicht und mit wenig Zeitaufwand den GM-Preis seiner Produkte regelmäßig anpassen.
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Mit freundlichen Grüßen
DasRallum von Ducatronics
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HerrSchmidt
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Das, finde ich, ist ein super Vorschlag. Somit gäbe es zwar keinen Zwang höherwertige Waren zu höheren Preisen anzubieten, aber man bekäme einen Vorschlag, was ein angemessener Preis in Bezug auf die aktuelle Angebotssituation wäre. Wäre dann auch dafür, dass es bereits beim Versenden der Ware irgendwie angezeigt würde.
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Herr Schmidt - Bundeskanzleramt - ID 13287
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Martinowitsch
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- Registriert: Mi 26. Jul 2017, 17:52
Ich hatte mit meinen Sax-Eiern das damals so gehandhabt das ich mir ausgerechnet habe was ich brauche um mindestens meine Kosten zu decken, hab dann geschaut zu welchen Preis diese an die Endverbraucher verkauft werden können und habe danach meinen Preis festgelegt. Damit bin ich bis zum Ende gut gefahren und habe sogar lange Zeit die Spitzenplätze bei Hersteller letzte 30 Tage usw gehalten.
Ich habe zwar öfters Stunk erhalten weil einige neue meinten ich würde diese viel zu teuer anbieten, jedoch hat sich nach kurzer Zeit immer gezeigt das mein Preis und meine Verkaufspreisempfehlung durchaus in Ordnung waren. Es gab immer welche die meinten die Empfehlung zu ignorieren und noch bis zu 2€ / Stk aufzuschlagen, aber das waren auch immer die die sich am Ende beschwert haben das ihre Absätze stark schwankten und zwischenzeitlich auch schnell mal gegen Null gingen wenn ein anderer Spieler im ähnlichen Einzugsgebiet ein Geschäft eröffnet hatten.
Nur für den Fall, dass tatsächlich mit dem Gedanken gespielt wird, sowas umzusetzen:
Ich habe habe meine Formel ein wenig getestet und ein paar Schwachpunkte gefunden. Der Hauptschwachpunkt lag darin das hohe Preisschwankungen bei sehr niedrigen Qualitätswerten zu großen Schwankungen bei den Preisempfehlungen geführt haben.
Ich habe die Formel daraufhin überarbeitet und in einer kleinen Excel-Tabelle getestet.
Die Empfehlungen sind nun ein ganzes Stück besser und extreme Preis-Ausreißer wirken sich zwar immer noch etwas auf die Empfehlungen aus, aber wesentlich weniger intensiv.
Auf Anfrage stelle ich diese gerne einem GM zu Verfügung oder versuche bereits ein paar Zeilen in einer gewünschten Programmiersprache zu verfassen.
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Mit freundlichen Grüßen
DasRallum von Ducatronics