Nionello's Plauderecke

Morgenstern
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Registriert: Sa 12. Aug 2017, 11:16

Beitrag von Morgenstern »


Ah, da kennst Du Dich besser aus. MIr kam das plausibel vor, weil man ja auch "gekacheltes Bad" sagt, wenn an den Wänden Fliesen *wiederstrebt mir, das zu schreiben* sind und nicht sowas wie Ölfarbe.


Also müssten Kacheln nach außen gewölbt sein, ja?
LKW legen Eier. Und Pilzi hat am Frosch gelutscht.
Nionello

Beitrag von Nionello »


Also müssten Kacheln nach außen gewölbt sein, ja?
Ein Muss ist es nicht. Vielleicht gibt es solche, es kann aber auch bestimmt glatte geben. So genau kenne ich mich mit kacheln nicht aus.
Was ich sagen kann ist, dass es einen Unterschied zwischen beiden Begriffen gibt, dieser besteht aber nicht aus dem Untergrund, wo diese aufgetragen werden - es gibt ja auch sog. Wandfliesen. Festhalten kann man, dass Kacheln eher dicker sind, weil die eben für die Wärmedämmung eines (Kachel)ofens gedacht sind und Fliesen eher dünner. Denke, dies ist ein Missverständnis, dass noch immer so weitergegeben wird, aber eigentlich nicht weiter schlimm sein sollte, die Hauptsache ist, man weiß, was gemeint ist.
Morgenstern
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Registriert: Sa 12. Aug 2017, 11:16

Beitrag von Morgenstern »


Ah, so, ich dachte, dass sie nach außen gewölbt sind, wenn es unter anderem auch um die Oberfläche geht.


Beim Kachelofen frage ich mich, Wärmedämmung oder eher Wärmeaufnahme und dann lange Erhaltung der Wärme? Wie wäre es logisch? Ich hatte nie was anderes als eine Zentralheizung, aber ich könnte mal meine Schwester fragen. Die hatte eine Weile eine sehr günstige Bleibe in Berlin-Neukölln, und die war tatsächlich mit Ofenheizung.
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Nionello

Beitrag von Nionello »


Wir haben auch Zentralheizung und dazu noch einen etwas moderneren Ofen und einen etwas älteren von Zeiten meiner Großeltern. Der modernere heizt unglaublich gut, damit kannst du fast das ganze Obergeschoss gut heizen, wenn der richtig bedient wird. Der ältere ist eher für nur einen Raum gedacht.


Habe mal das hier gefunden:
Die beim Abbrand des Brennstoffes, in der Regel Holz, entstehende Wärme wird von den schamottverkleideten Heizzügen gespeichert und nach und nach über die Oberfläche an den zu beheizenden Raum abgegeben.
Es geht also eher um die Speicherung der Wärme, besonders gut ist das mit Kachelverkleidung
Ein Grundofen kann prinzipiell sowohl mit Kacheln (traditioneller Kachelofen), als auch mit Putz verkleidet werden. Durch Kacheln verkleidet genießen Grundöfen jedoch deutliche Vorzüge, da sie als zusätzlicher Wärmespeicher fungieren.)
Die entstehende Wärme durch den Verbrennungsprozess soll also von der Umgebung gespeichert werden, also von den Materialien des Ofens, und dann als sog. Strahlungswärme nach und nach an den Raum abgegeben werden.
Interessant auch dabei:
Sein Wärmeverhalten ist dabei jedoch relativ träge. Das bedeutet, dass die Anheizzeit recht lang ist und der Kachelofen, bevor überhaupt Wärme an der Oberfläche spürbar ist, zunächst zwei bis drei Stunden „brennen“ muss. Zu Beginn der Heizperiode kann diese Phase noch deutlich überschritten werden. Angesichts des Innenaufbaus des Kachelofens, der später für die lange Wärmespeicherzeit sorgt, ist eine lange Anheizphase jedoch völlig normal.


Für einen spontanen „Kaminabend“ eignet sich ein Kachelofen aufgrund dieser Vorgänge daher nur begrenzt. Positiv zu bewerten ist zudem der Wohlfühlfaktor der mit der Strahlungswärme einhergeht. Die durch Strahlungswärme erzeugte Raumtemperatur kann gegenüber herkömmlich generierter Wärme deutlich niedriger gewählt werden und wird dennoch als ebenso behaglich empfunden.


Hoffe ich texte dich jetzt nicht zu
Morgenstern
Beiträge: 1617
Registriert: Sa 12. Aug 2017, 11:16

Beitrag von Morgenstern »


Interessant ist es. Der etwas modernere Ofen interessiert mich besonders. Ist dessen Wärmeverhalten auch träge? Bedeutet das, wenn jemand um 5 Uhr morgens aufstehen muss, dass jemand so gegen 1 Uhr den Ofen anheizen muss, dass der, der um 5 Uhr morgens aufstehen muss, sich nicht kaputtfriert?


Dass die Außenmaterialien eines Ofens sich langsam aufheizen und dann stundenlang Wärme abgeben, finde ich sinnvoll. Wenn man kein Dienstpersonal hat wie reiche Leute im Mittelalter, wäre es natürlich sehr hübsch, wenn man ihn vor dem Schlafengehen bestückt und die kuschelige Wärme dann beim Aufstehen da ist.


Ich hätte ja Interesse an einem Kaminofen. Weil wir einen Temperaturfühler im Wohnzimmer haben, würde unsere Gasheizung tacet haben, sobald er an wäre. Weil sie nur aktiv wird, wenn im Wohnzimmer die Temperatur nicht erreicht wird, die wir eingestellt haben.
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Nionello

Beitrag von Nionello »


Es ist schon eine Weile her, dass ich den mal anhatte. Oft ist er leider eher nicht in Betrieb, weil er sehr schnell den Raum zur Sauna werden lässt, es also sehr sehr warm wird, was aber im tiefen Winter ganz gut ist. Ich denke so lange wie normale Kachelöfen muss er nicht vorheizen, sprich weniger als 2-3 Stunden. Schätze mal, er braucht nur halb so lange, kann mich da aber täuschen.


Der modernere Ofen, den haben wir mal von den Nachbarn bekommen, als die sich einen neueren zugelegt haben, ist sogar ein Kaminofen. Sieht ungefähr so aus vom Typ her:




Der heizt auch wirklich gut. Ich denke es gibt sogar Modelle, die, wenn du sie gut bestückst, eine sehr große Menge an Wärme abgeben. Bevor ich zu Bett ging, habe ich immer mal großzügig nachgelegt. Am Morgen war der Raum immer noch angenehm warm. Kommt natürlich immer auf den Raum und den Ofen selbst an, aber ich denke die Möglichkeit besteht dazu schon.
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2435231_Kaminofen-Primo-II_xxl.jpg
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Morgenstern
Beiträge: 1617
Registriert: Sa 12. Aug 2017, 11:16

Beitrag von Morgenstern »

Der auf Deinem Bild könnte bei uns fast für das ganze Häuschen reichen. Wir haben ca. 45 qm Grundfläche im Erdgeschoss und darüber ein Dachgeschoss. (Hm, echt nur 45 qm? Dafür ist unser Wohnzimmer ganz schön groß.)
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Nionello

Beitrag von Nionello »


Gut und relativ zentral aufgestellt und schon hast du einen Zentralkaminofen fürs ganze Haus


Unserer steht im Wohnzimmer (dem älteren, haben 2. Ein eigentliches Wohnzimmer, und ein Esszimmer, das zu Zeiten meiner Großeltern nicht oft genutzt wurde und nun zu einem zweiten Wohnzimmer umgebaut wurde.) und wenn der gut an ist, merkt man das schon wenn man in die Küche und evtl. den Flur kommt. Würde er etwas zentraler stehen würde er sicherlich für die ganze Etage reichen. (Haben Erdgeschoss, Keller und Dachboden).
marco1994
Beiträge: 143
Registriert: Do 27. Jul 2017, 08:24

Beitrag von marco1994 »


https://www.xeoos.de/xeoos-modelle/natur-basic.html


So einen haben wir in der 5KW Ausführung im Wohnzimmer.
Unser Wohnzimmer ist offen, hat also keine Tür zu Flur/Treppenhaus.
Den Ofen kann man auch wunderbar von der Leistung her einregeln. (Luftzufuhr drosseln).
Selbst dann haben wir im Wohnzimmer 26°C und mehr....


Der Twinfire hat einen riesen Vorteil: er braucht kaum Holz.
Ein Schweit, 25 cm lang, ca 1-1,2Kg schwer, reicht für ca. 40 - 60 Minuten brenndauer.
Ebenso ist er durch seine Doppel-Verbrennung (Verbrennung der Rauchgase in der unteren Kammer) sehr sauber, fas die Abgaswerte angeht.
Vorheizen muss der Ofen ca 30-45 minuten, bis man auf den twinfire-modus umschalten kann, da dafür in der oberen Brennkammer ein gewisses Glutbett nötig ist.


Aber ein sehr schöner Ofen.


Firma 1: cashgrops
Firmen-ID 1: 13105


Firma 2: PfalzTec (Gründungsfirma der United Traders Akademie)
Firmen-ID 2: 20389


Firma 3: UT Bakery
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Hinweis: Die 3 Accounts sind von der Stadtverwaltung genehmigt! Multi-Accounts sind nur nach Genehmigung durch die Stadtverwaltung erlaubt! Dies gillt auch für nur temporäres Account-Sitting (Urlaubsvertretung, etc.)!


Vorstand der United Traders
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Bei Fragen, Wünschen, Warenbestellungen, etc. einfach per PN melden.

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Morgenstern
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Beitrag von Morgenstern »


Prima Ofen, marco. Sogar mit Holzfach, klasse.


5 kW würden bei uns locker für beide Etagen reichen, da das Wohnzimmer zur Küche hin offen ist und die Küche ganz geschickt im Treppenhaus nach oben eingebaut ist. Zentral würde er sowieso stehen, weil der Schornstein in der Mitte ist. Er ist sogar in weiser Voraussicht mit 2 Abzügen konzipiert worden.


Wo habt Ihr dann Eure Essgruppe, Nionello? Mit im größeren Wohnzimmer, oder passt sie in die Küche?
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